Die Immobilientage 2022

Smart Home & Zukunft des Wohnens

SMArt - DIE ZUKUNFT DES WOHNENS

Egal ob Mähroboter oder Sprachassistent „Alexa“ – digitale Helferlein als Mittel zum komfortablen Wohnen sind nicht nur „nice to have“ sondern auch wirklich praktisch. Wir geben dir einen Einblick in die Welt der Technik sowie alle Infos die du zum Thema „Smart Home“ und zukunftsorientiertes Wohnen wissen musst.


Was ist ein Smart Home?

Sucht man nach einer Definition, dann wird man schnell feststellen, dass auch hier Unterschiede vorhanden sind. Grundsätzlich kann man unter einem Smart Home eine Einrichtung (Zuhause) verstehen, bei denen unterschiedlichste Geräte wie beispielsweise der Kühlschrank, die Lautsprecher oder Lampen miteinander kommunizieren. Man spricht auch von der Kompatibilität der Geräte. 

Befinden sich einzelne elektronische Geräte in ihrem Eigenheim, die unabhängig voneinander agieren oder nicht kompatibel zueinander sind, dann handelt es sich nicht gleich zwingend um ein Smart Home.


 Was benötigt man für ein Smart Home?

Damit das digitale Zuhause auch funktioniert, sollten auf folgende Aspekte besonders geachtet werden.



Und so funktionierts!

Ausgehend vom Hub (der Zentrale) wird im Falle eineses Brandes als Folge eine Messung von den im Hus angebrachten Sensoren durchgeführt, die mithilfe von Aktoren (Sirene) eine oder mehrere Handlungen auslösen.
So könnte man beispielsweise alle Rauchmelder mit einander verbinden, sodass wenn Rauchmelder A anschlägt, Rauchmelder B informiert wird, und der wiederum die Meldung weitergibt an das verbundene Steuerungselement (Smartphone), sodass der Hausbesitzer entweder selbst die Feuerwehr rufen kann oder es der Rauchmelder B mittels der Zentrle (sofern individualisiert eingestellt selbst schon getan hat.)


Und das sind die Vorteile

Nicht nur der Komfort der digitalen Haushaltshelfer überzeugt viele Smart Home Verbraucherinnen und Verbraucher, sondern auch der Aspekt der Sicherheit. Wer Bewegungsmelder, Glasbruchsensoren mit Sirenen und Überwachungskameras kombiniert, kann nahezu jede Gefahr entgehen. Auch der obligatorische Check, ob Tür oder Fenster wirklich zu sind, kann mittels smarter Technologie ganz einfach über das Smartphone erfolgen.

Smart Home kann auch nachhaltig sein!

Wer hier auf ein grüneres Zuhause setzen möchte, kann durch smarte Technologie vor allem auch Energie sparen. Mittels intelligente Vernetzung von Thermostaten können Heizkosten reduziert werden sobald es in dem Eigenheim die gewünschte Temperatur erreicht hat. Ist der Bewohner nicht mehr zuhause wird automatisch ausgeschalten, nähert er sich seinem Zuhause kann intelligent wieder gewärmt werden. 


Wo es Vorteile gibt, gibt es auch nachteile 

So zählen mangelnde Kompatibilität der Geräte wie auch mangelndes Verständnis, zu den häufigsten Fehlern der Smart Home Communty. Ein weiterer wichtiger Faktor sind aber die Kosten. Wie auch hier gibt es grobe Unterschiede unter den Herstellern. So gibt Einsteigersets schon für unter 100€ bei bekannten Discounter, nach obenhin ist die Grenze jedoch nahezu offen. Ein wesentlichen Kostenfaktor stellt auch die Art der Installation dar. So sind kabelgebundene Home Systeme in der Regel teuer als funggebundene. Grund dafür sind zusätzliche Kosten des Installateurs, da dafür benötigt wird, um das Eigenheim vollständig und sicher zu vernetzen.

Faustformel: 

Nicht zu vergessen ist auch die Anzahl der auszustattenden Räume.
Wir haben für dich eine 2 Zimmer Singlewohnung ausgestattet.

Hier gehts zum Ausstattungsbeispiel





Smart City

Ganz im Zeichen der Effizienz stehen die Smart Citys mit ihren Ideen und Konzepten für urbane Räume. Das Ziel ist es, durch moderne Technologien effizienter und damit auch klimaschonender zu werden sodass ein lebenswerteres Wohnen ermöglicht wird. 


Das steckt hinter der so smarten Fassade

Nicht nur in Österreich steigen die Kosten für das Wohnen jährlich an. Auch die Einwohneranzahl in Österreich stieg zuletzt um mehr als 0,36%. Das entspricht einen Anstieg von rund 32.282 gemeldete Einwohner mehr als noch im Jahr 2020.

Diese Entwicklungen tragen dazu bei, dass viele Städte an ihre Grenzen stoßen. Leistbares Wohnen ist für viele nicht mehr leistbar, Verkehrssysteme überlasten sowie die Verwaltungseinrichtungen der Städte kommen an ihre Grenzen. Zu viele Herausforderungen für zu wenige Antworten. Es sei denn man setzt auch bei der Stadtplanung auf digitale Lösungen. „Intelligente Städte“ können auf innovative Weise viele dieser Herausforderungen lösen und ermöglichen es nicht nur Emissionen zu reduzieren sondern sollen zudem auch den Alltag jeden einzelnen Bürger effizienter gestalten.

Was bedeutet aber eigentlich Effizienz?

Nicht zu verwechseln mit der Effektivität wird der Begriff „Effizienz“ gerade in der Wirtschaft häufig und von nahezu jedem Studierten ausgiebig verwendet. Übersetzt wird der Begriff der Effizienz oft mit „wirtschaftlich“.
Beispiel: Ein Feuer kann entweder mit Sekt oder Wasser gelöscht werden. Beide Varianten wären effektiv, effizient ist aber nur die Variante mit dem Wasser, da es im Verhältnis zum Sekt billiger ist.

Effiziente Stadtentwicklung

Dass die Digitalisierung an sich nichts Neues ist, jedoch das Thema rund um die Smart Cities erst seit einigen Jahren in der Politik angekommen ist, wird seitdem kräftig geplant. Projekte wie die Smart City Graz sollen bis 2050 weiter umgesetzt werden. Die Stadtentwicklung zielt auf eine Verdichtung von innerstädtischen infrastrukturell bestens ausgestatteten Lagen ab, die für energieeffiziente, ressourcenschonende und emissionsarme Stadtquartiere realisiert wird. Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt fünf Smart City Stadtteile realisiert werden. Dabei zielt die Grazer Stadtentwicklung auf qualitätsvollere öffentlicher Flächen, die Herstellung grünerer Fuß- und Radwegverbindungen, besser Anbindungen an öffentlichen Verkehr sowie einer Reduktion des motorisierten Individualverkehrs ab.

Gerade letzteres kann aufgrund der Verdichtung bestehender Flächen im Sinne des Smart City Modells gut umgesetzt werden, da ein wesentlicher Aspekt dieser Konzepte auch das Zusammenführen von Wohnen und Arbeiten ist. So sollen sich relevante Institutionen und Organisation wie beispielsweise Schulen, Nahversorgung, Ärzte und Freizeiteinrichtungen innerhalb des Smart City Campus befinden, sodass ein Auto gar nicht mehr gebraucht wird. 



Die Smart City Graz

Im Jahr 2017 war auf dem ehemaligen Industriegelände hinter dem Grazer Hauptbahnhof Baubeginn. Im Jahr 2023 soll das Pionierprojekt mit seinen rund 1.600 Wohneinheiten samt Infrastruktur fertiggestellt werden.

Smart City Graz-Koordinator Kai-Uwe Hoffer gibt euch einen Einblick, wie das Wohnen der Zukunft aussieht.


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