Im LSF wieder aufgewacht

Alkohol, Drogen und mega Filmriss

Geschlafen im eigenen Bett.  Aufgewacht im LSF.


So ziemlich jeder von uns wurde schon einmal verlassen. Dass das nicht angenehm ist und weh tut, ist jetzt nix Neues. Anders im Fall eines Südsteirers: der 28jährige ist jetzt nach seiner Trennung vor Gericht gelandet.

Bei Minusgraden in Boxershorts vor seinem demolierten Auto


Passiert ist das Ganze im Oktober 2020:
Nach einem vergeblichen Versuch seine Ex-Freundin zu erreichen, hat der 28jährige zur Schlaftablette gegriffen. Was dann passiert ist, weiß er nicht mehr.
Nach einem Mega-Filmriss ist er auf alle Fälle im LSF aufgewacht.

Gefunden hat ihn die Polizei und zwar neben seinem demolierten Auto.
Mitten in der Nacht, bei Minusgraden und nur mit Boxershorts bekleidet.
Das war's aber noch nicht - der Mann hat auch die Beamten attackiert.
Er hat sogar versucht, in das Polizeiauto einzusteigen um nach Hause zu fahren. Nach minutenlangem Schupfen, Treten, Beißen und Schlagen konnte er schließlich festgenommen werden.
Ein Polizist hat das Ganze so beschrieben: „Ich bin seit 20 Jahren Polizist, aber ich hatte noch keine Festnahme wie diese.“

Der Angeklagte selbst hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Laut seinem Anwalt kann er das auch nicht, da er sich an nichts mehr erinnert.
Der Verteidiger hat jetzt einen Gutachter beantragt. Der soll klären, ob der Südsteirer überhaupt zurechnungsfähig war.

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