Hunde und Katzen bei Kälte

Wie du dein Haustier schützt

Wir haben bereits erklärt, wie du dein Handy vor der Kälte schützt. Viel wichtiger aber – wie schützt du dein Haustier davor? Besonders bei den ganz kleinen Vierbeinern und bei denen, die ihr Fell kurz tragen, musst du darauf achten, dass sie nicht frieren. 

Tierschutzombudsfrau der Steiermark, Barbara Fiala-Köck, hat uns dazu Fragen beantwortet – die Antworten findest du am Seitenende zum Nachhören.

Hundebekleidung

Hundemäntel und Overalls. Generell schützt das Tierfell ausreichend vor der Kälte, außer das Tier ist krank oder das Fell ist einfach zu kurz, dann ist ein zusätzliches Kleidungsstück sinnvoll. Am besten du beobachtest, ob dein Hund beim Spazieren gehen zittert. Achte beim Kauf auf die richtige Größe, die Kleidung darf den Hund nicht einschränken oder an Körperstellen einschneiden. Das Material sollte auch wasserabweisend und atmungsaktiv sein.

Winterschuhe und -socken. Hunde sollten nur Schuhe oder Socken tragen, wenn es tierärztlich angeordnet wurde – etwa wenn sich das Tier an den Pfoten verletzt hat oder nach einer Operation. Pfoten sind belastbare und empfindsame Tastorgane. Sie halten heißem Asphalt und gefrorenem Boden stand und dennoch sind sie sehr sensibel und erkennen sofort Spitzes auf dem Boden. Dennoch raten viele Hundebesitzer zu dünnen Hundeschuhen im Winter. Besonders, wenn das Tier täglich in der Stadt über Streusalz und -split läuft. Denn das Salz kann sich an den Fußballen ansetzen und zu Entzündungen führen. Am besten du beobachtest, wie sich Salz und Split auf deinen Hund auswirken. Lass dich beim Kauf gut beraten. 

Katzen mit Freilauf haben ein Winterfell, das sie im Winter warmhält. Sie sollten immer Zugang ins Freie haben und einen warmen Rückzugsort. Meist bleiben Katzen aber bei Kälte lieber im Warmen. 

Salz auf der Strasse

Hunde. Salz in den Poren der Pfoten ist schmerzhaft für das Tier. Was hilft: Reibe die Pfoten mit einer sehr fettigen Creme ein, beispielsweise Hirschtalg, Melkfett oder Vaseline. Diese Cremes wirken wasserabweisend und schützen so vor Schneeklumpen, Eis und Salz. Nach einem Spaziergang über gestreute Straßen solltest du die Pfoten mit kühlem Wasser waschen, ohne Seife. 

Zusätzlich solltest du darauf achten, dass dein Hund nicht zu viel Schnee frisst. Der Schnee enthält oft Strausalz, Erreger oder Schadstoffe, die zu Erbrechen, Durchfall und Magen- und Darmentzündungen führen. 

Katzen. Die Katzenpfoten solltest du von Streusalz befreien. Mit fettigen Cremes solltest du diese aber nicht einreiben, weil Katzen das Fett sofort wieder ablecken würden. Und auch diese Vierbeiner sollten nicht zu viel Schnee fressen. 

Quelle: dogs-magazin.de

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