Hohe Kosten für Onlinehändler

Die Kosten steigen immer weiter an

Kosten für Onlinehändler in Österreich explodieren


Österreich und die Welt sind mit großen Herausforderungen konfrontiert. Während diese innerhalb der pandemischen Lage vorrangig Privathaushalte und lokale Geschäfte betrafen, weitet sich der Problemkreis seit kurzem bis zum Online-Handel aus. Immer mehr Händler im virtuellen Bereich können Kundenanfragen nicht mehr adäquat bearbeiten. Es fehlt schlichtweg an Waren und an digitaler Kompetenz.

Jetzt horcht die Konkurrenz auf! Wer nicht kampflos das Feld räumen will, sollte sich rechtzeitig um das Ranking innerhalb der Suchmaschine bemühen. Da bleibt nur eine gute Agentur für SEO, die sich der Sichtbarkeit von Online-Händlern widmet und den Kundenstrom erhöht. Für Dienstleister hat SEO ein gigantisches Potenzial. Lokale Betreiber von Geschäften und Restaurants profitieren ebenso, sind jedoch weiterhin auf Waren angewiesen.

Mittlerweile haben sich die Probleme des Online-Handels derart ausgeweitet, dass es zu einer länderübergreifenden Befragung im Online-Handel kam. Die von ZAHW und HV durchgeführte Befragung zeigt, dass jeder 5. Webshop mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen hat. Dadurch springen Kunden ab und die Umsätze verringern sich. Überdies gehen weitere interessante Fakten aus dem Studienbericht hervor. Hier gibt es dazu mehr:

Inflation – Kundenanfragen sinken weiter

Die Inflation schlägt im gesamten europäischen Raum zu. Die Preise für Waren steigen, Käufer fühlen sich zum Sparen angeregt. Ein Szenario, das an das Krisenjahr 1923 in Deutschland erinnert. Durch diesen Spartrend haben es digitale Shopbetreiber schwer. Kunden kaufen aktuell vorrangig notwendige Dinge. Doch allein die Lebensmittelpreise wirken abschreckend und minimieren sogar den Wert der Tageseinkäufe. 

Im Internet sind alle Genres von den Auswirkungen der Inflation betroffen. Insgesamt kämpfen 25 Prozent aller befragten Online-Händler mit fundamentalen Herausforderungen, die ihren Ursprung in den globalen politischen und wirtschaftlichen Geschehnissen haben. Zudem sorgt der Krieg in der Ukraine für weltweite Empörung und hinterlässt auch in anderen europäischen Ländern Angst und Schrecken. An eine wilde Shoppingtour denkt dann natürlich keiner mehr. 

Eng mit den Folgen der Inflation verbunden, leisten die Lieferschwierigkeiten durch das Kriegsgeschehen einen Beitrag zum Rückgang der Verkaufszahlen. Hier sind es Rohstoffknappheiten, die eine schnelle Zustellung unmöglich machen. Zudem fehlen Lieferanten. Ein Punkt, der die Warenpreise in ungeahnte Höhen schnellen lässt. Kunden nehmen diese Preise nicht mehr hin. 

Weitere Folgen der Inflation:

  • Preissteigerungen weiterhin möglich
  • Entwertung von Ersparnissen
  • Entwertung von Schulden
  • Stetige Geldentwertung
  • Arbeitslosigkeit und rückläufige Produktionsmengen

Mehr Umsätze generieren – mit Social Media ganz leicht

Noch immer machen landbasierte Händler kaum Gebrauch von den Möglichkeiten, die das Internet ihnen bietet. Allerdings sind auch Online-Händler nicht gut aufgestellt. Sie betreiben zwar einen Shop, doch in Werbung investieren sie kaum. Dabei können sie mit Hilfe von Social Media Diensten wie Facebook, Twitter und Instagram weitaus größere Kundengruppen erreichen. 

Und das lohnt sich in Österreich. Wie aus den aktuellen Statistiken zur Nutzung sozialer Medien in Österreich hervorgeht, sind nahezu 80 Prozent der Einwohner mit sozialen Medien verbunden. Das dürfte auch Händler mit geringer Internet-Affinität zur Anmeldung animieren. 

Laut der Onlinehändler-Studie von ZAHW und HV richten erfolgreiche Betreiber im Internet ihren Fokus vorrangig auf digital vertretene Kunden aus, die soziale Dienste nutzen. Jeder dritte Shop mit hohen Umsätzen ist mindestens auf Facebook zu finden. Zudem erfreuen sich Instagram und YouTube allgemein großer Beliebtheit. Für den direkten Kontakt zu potenziellen Geschäftspartnern greifen Gewerbetreibende auf LinkedIn zurück. 

Doch nicht allein die Teilnahme auf derartigen Plattformen ist entscheidend. Es kommt auf geeignete Maßnahmen und den Einsatz sinnvoller Marketing-Strategien sowie auf die Auswertung der Veränderungen an. Ziele müssen schließlich messbar sein, um ihren Erfolg abschätzen zu können. In die eigene Werbung zu investieren, ist daher ein guter Anfang. Darüber hinaus müssen Betreiber folgendes bieten:

  • Exklusivität der Waren
  • Markenqualität
  • Hervorragende Kundenzufriedenheit
  • Erstklassiger Kundenkontakt
  • Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten
  • Individualisierbarer Versand (etwa durch Auswahl des Versandunternehmens)
  • Geringe Versandkosten
  • Schnelle Abwicklung
  • Hochwertige Verpackung
  • Nachhaltigkeit und persönliche Note

Darum lohnt sich ein Newsletter

Viele Unternehmer sträuben sich davor, einen Newsletter zu integrieren. Schließlich empfinden immer mehr Menschen die digitale Infopost als lästiges Übel. Dabei muss es sich bei einem Newsletter nicht um Spam-Nachrichten handeln. Der digitale Brief kann sehr formschön gestaltet und sogar personalisiert werden. 

Beim Newsletter-Versand müssen sich Unternehmer an geltende Bestimmungen halten. Mit nur wenigen Mitteln können sie den Newsletter rechtssicher machen und Kunden wöchentlich mit neuen Informationen rund um den eigenen Shop versorgen. Viele Kunden nehmen dieses Angebot gerne an. Schließlich gibt es für sie einige Benefits, wie zum Beispiel: 

  • Tolle Rabattaktionen
  • Informationen über neue Produkte
  • Newsletter mit Coupons und versandkostenfreier Lieferung
  • Kundenvorteile bei Newsletter-Empfang
  • Oft ein Geschenk für Erst-Abonnement
  • Kündigung völlig unkompliziert und kostenlos möglich

Werbung kann natürlich auch anders aussehen. Wie wäre es mit einer Plakatwerbung? Sie ist besonders effektiv, wenn Unternehmer vorrangig regionale Kunden ansprechen wollen. Führen virtuelle Händler auch ein lokales Geschäft wie eine Tischlerei, macht Plakatwerbung Sinn. Gleiches gilt für das Umzugsunternehmen, Töpfereien, Anbieter von Textilien und Läden aus den Bereichen Handwerk und Ernährung. 

Und bei Plakatwerbung hört es nicht auf. Viele Firmen wählen die Werbung aus dem Radio aus, um ein Maximum an Stadtbewohnern zu erreichen. Die Radiowerbung der Antenne Steiermark gelangt in die Ohren von nahezu 500.000 Zuhörern. Die Reichweite ist lokal sehr hoch und somit die ideale Lösung für Firmen aus Österreich mit digitalen Angeboten. 

Wie Anbieter die Kundenbindung erhöhen

Die Kundenbindung ist äußerst wichtig. Ohne sie kann sich kein Unternehmer langfristig am Markt halten. Kernelement der Kundenbindung ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Unternehmer und Kunden. Dabei spielt der Vertrauensvorschuss eine große Rolle. Wenn Kunden zum ersten Mal einkaufen, vertrauen sie dem Händler. Sie rechnen mit:

  • Reibungsloser Abwicklung
  • Schnellem Erhalt der Waren
  • Unkompliziertem Austausch
  • Sicherer Zahlungsübertragung
  • Unproblematischer Lieferung
  • Einfacher Retoure

Ist der Unternehmer nicht erreichbar, sind Waren plötzlich trotz Bestellung nicht mehr erhältlich oder erfolgt die Lieferung erst viel später, springen Kunden ab. Dank der Vernetzung tauscht er sich mit Freunden über diese unschöne Erfahrung aus. Dadurch bleiben weitere potenzielle Käufer fern. Es setzt sich eine Lawine in Gang, die das Geschäft zum Erliegen bringt. 

Viel wichtiger ist es, Kundenanliegen zu verstehen und souverän mit Wünschen und auch mit Kritikpunkten umzugehen. Der Kunde bleibt weiterhin König. Trotzdem müssen sich Unternehmen nicht alles gefallen lassen. Es gilt, Position zu beziehen und die eigene Marke mit Selbstbewusstsein und Innovationsgeist voranzubringen. So haben österreichische Online-Händler auch langfristig gute Entwicklungschancen.