höhere Parkgebühren in Graz

Große Autos sollen mehr zahlen

Deutsches Vorbild


Die Politik in Graz überlegt, Lenker von schweren und überlangen Pkw beim Parken auf der Straße künftig stärker zur Kasse zu bitten.

Das bezieht sich jetzt aber in erster Linie auf Anrainer und Unternehmer. Es ist aber noch nichts fix entschieden heißt es von den Grünen. Das Ganze ist an ein deutsches Vorbild angelehnt. In Tübingen etwa zahlt man für einen "Bewohnerparkausweis" 120 Euro pro Jahr. "Für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und einem Leergewicht von über 1800 Kilogramm oder mit rein elektrischem Antrieb und einem Leergewicht von über 2000 Kilogramm" wurde die Gebühr aber auf 180 Euro pro Jahr erhöht. In Freiburg wiederum heißt es: Misst das Auto "in der Länge weniger als 4,21 m", kostet der Bewohnerausweis 240 Euro im Jahr – ragt der Pkw über 4,70 Meter hinaus, das Doppelte.

So würde man auch in Graz höhere Gebühren "gegebenenfalls an der (über)durchschnittlichen Länge des jeweiligen Kfz bemessen", so Dreisiebner.



Sollten die Parkgebühren für schwerere und längere Autos in Graz angehoben werden?