Hans Rinner ist tot

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Ligapräsident stirbt mit 54 Jahren

Hans Rinner ist tot.

Der Präsident der Fußball-Bundesliga und Sturm-Graz-Ehrenpräsident Hans Rinner hat am Freitag im Alter von nur 54 Jahren den Kampf gegen den Krebs verloren.

Rinner war von Dezember 2009 an Bundesligapräsident und zuletzt mitverantwortlich für die Ligareform, die mit der Saison 2018/19 in Kraft tritt. 

Der Steiermark bleibt der Deutschlandsberger aber vor allem als Sturm Graz Präsident in Erinnerung. In seine Ära fallen wichtige Meilensteine des Klubs. Rinner übernimmt Ende 2007 einen am Boden liegenden Verein.

Er führt Sturm durch das finanzielle Desaster wieder in die finanzeille Unabgängigkeit und saniert den grazer Traditionsverein - der Zwangsausgleich gelingt. Und auch sportlich geht’s für die Blackies mit Rinner wieder bergauf.

Der absolute Höhepunkt der Ära Rinner war dann im Mai 2010 der Triumph im ÖFB-Pokalfinale in Klagenfurt mit 20.000 Sturmfans in der Wörthersee-Arena.


Knapp vor dem sensationellen Meistertitel von Sturm Graz 2011 endet die Präsidentschaft Rinners. Er ist es dann aber, der als Ligapräsident seinen "Blackies", seinen "Schwoazn" den Meisterteller überreichen darf.



Der Klub dankt Rinner für seine Arbeit und Erfolge und macht in vor zwei Jahren zum Ehrenpräsidenten 

"Wir verlieren mit ihm viel zu früh einen Schwarz-Weißen mit Herz und Seele“, sagt Sturm-Präsident Christian Jauk auf der Website des Vereins und

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer „betrauert den Tod eines guten und verlässlichen Freundes“.

Die Fans von Sturm Graz verlieren einen echten Schwoazn… DANKE HANS


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