Großbrand in Eisenerz

Lithium Akkus wohl Brandursache

Um kurz nach 6:00 Uhr Früh ist die Feuerwehr am Ostersonntag (17.04.) zu einem Brand einer Halle des Schrottaufbereitungs- und Recyclingunternehmens Primara im Ortsteil Münichtal in Eisenerz gerufen worden. Zu Beginn waren die Löscharbeiten sehr schwierig, da die Feuerwehr aufgrund eines Stromausfalls nicht in die Halle gelangen und den Brandherd ausfindig machen konnte. Gebrannt haben vor allem Metall-Schrottteile aus Aluminium sowie mitentsorgten Kunststoffen. Während die Einsatzkräfte damit beschäftigt waren, den Brand zu lokalisieren hat sich eine große Rauchwolke gebildet. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass diese giftig ist, hat die Landeswarnzentrale die Bevölkerung aufgerufen, die Häuser wenn möglich nicht zu verlassen und keine Fenster zu öffnen.
Am frühen Vormittag war der Brand bereits unter Kontrolle. Die Löscharbeiten waren gegen 11 Uhr beendet

Dutzende Kräfte im Einsatz am Ostersonntag

Die Feuerwehren Eisenerz, Leoben, Hieflau und Radmer standen mit 14 Fahrzeuge und 65 Kräften im Einsatz. Nicht fachgerecht entsorgte Lithium Akkus in verarbeiteten Stoffen dürften das Feuer bereits stunden vor der Alarmierung ausgelöst haben. Verletzt hat sich beim Brand niemand. Der Sachschaden beträgt mehrere Zehntausend Euro. 



Tags