Gewitter in der Steiermark

Symbolfoto

Unwetter Updates

UPDATE 07.09.


Heftige Regenschauer haben für einige Überschwemmungen und Murenabgänge - vor allem in den Bezirken Murau und Murtal - gesorgt. Die Feuerwehren sind im Dauereinsatz gewesen. Innerhalb weniger Stunden hat es in Öberwölz 81 Liter pro Quadratmeter geregnet. Im Bereich Gestüthof sind sogar ganze 100 Liter Regen pro Quadratmeter zusammengekommen. Hier wurde sogar eine Brücke wegen des angeschwemmten Treibguts beinahe weggerissen.

Entlang des Hinterburgerbaches bei Oberwölz wurde die Straße so heftig unterschwemmt, dass Teile davon von den Wassermassen mitgerissen wurden.

Update 24.08.


Wieder kam es am Wochenende zu verheerenden Unwettern. Besonders betroffen vom Unwetter am Samstag waren Graz-Umgebung, Deutschlandsberg, Feldbach, Fürstenfeld, Judenburg, Knittelfeld, Leibnitz, Liezen, Murau, Mürzzuschlag und Voitsberg. 

Laut einer ersten Bilanz im Bereich der Landwirtschaft wird der Schaden auf 1,1 Millionen Euro geschätzt. Besonders betroffen sind Mais, Soja, Kürbisse und Äpfel.

rund 1400 feuerwehrkräfte


Samstagnacht waren im Dauereinsatz rund 1400 Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die meisten davon in der Südoststeiermark.  Bächer sind über die Ufer getreten, Bäume wurden entwurzelt, Dächer abgedeckt und Infrastrukturen wurden durch Muren beschädigt. Vereinzelte Gebäude und Elektroanlagen wurden von Blitzschlägen in Brand gesetzt.

UPDATE 18.08.


Auch am Montag war die Steiermark abermals von Starkregen und Hagel betroffen. Die Hagelschäden liegen derzeit bei 2,5 Millionen Euro! 

Montagnachmittag stand die A2, der Südautobahn, in beide Richtungen zwischen Graz-West und -Ost teilweise unter Wasser.

Am Morgen schüttete es 50 Liter pro Quadratmeter binnen zwei Stunden in Pöllau.

Der Bezirk Murau wurde bereits zum dritten Mal innerhalb vier Tage von Unwettern getroffen und wurde zusammen mit St. Lambrecht und Mühlen, so wie viele andere, zum Katastrophengebiet erklärt. Das Video von Antenne Hörer Georg zeigt das Ausmaß in Neumarkt.

Am Abend soll es erstmals Entspannung geben.

UPDATE 17.08.


Derzeit vergeht kaum ein Tag ohne schwere Unwetter in der Steiermark.
Bei Schiefling entgleiste am Sonntagabend ein Zug der ÖBB aufgrund einer Mure. 

ÖBB und Feuerwehr mussten etwa 200 Personen in einen anderen Zug evakuieren.
Verletzt wurde niemand. Die Südbahnstrecke ist nach wie vor zwischen den Bahnhöfen Scheifling und Friesach unterbrochen.

Ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

(c) BFV Mu/Horn

Update 14.08.


Wieder gehen im Raum Graz und in Richtung Gleisdorf schwere Gewitter nieder. Auf der A2 Süd-Autobahn steht die Autobahn zwischen Graz-Ost und Laßnitzhöhe stellenweise komplett unter Wasser.

Danke an Roland Theny fürs Video

Update 13.08.


Gegen 14 Uhr hat es am Donnerstag den 13. August bereits angefangen. Heftige Gewitter sind vom Schoberpass bis ins obere Murtal gezogen. Die ersten Hotsspots am Nachmittag: Murau, Judenburg & Sankt Lambrecht. Hier wurden zahlreiche Feuerwehren zu 30 Unwetter- und Pumpeinsätzen gerufen. In weiterer Folge sind aufgrund des Unwetters PKW im Gleinalmtunnel auf der A9 stehen geblieben.

Hotspot Fohnsdorf

Mehr als 45 Alarmierungen wurden bis 18.45 Uhr gemeldet. Binnen weniger Minuten kam es zu sintflutartigen Regenfällen und auch Hagel. Seit 15.30 Uhr standen allein in Fohnsdorf sechs Feuerwehren mit 70 Mann im Einsatz. Das Wasser wurde von unten durch den Kanal herausgedrückt.

Danke an das Foto von Antenne Hörer Philipp aus Feldkirchen

Danke für das Foto von Antenne Hörer Philipp von der FF Feldkirchen

Schwerer Hagel in Graz

Gegen 17.30 Uhr ist die Unwetterfront auf die Landeshauptstadt getroffen. Die Hagelkörner erreichten die Größe von drei bis vier Zentimetern. Autofahrer sind dann im Plabutschtunnel stehen geblieben, der Tunnel musste vorübergehend gesperrt werden.

Die Berufsfeuerwehr hatte binnen einer halben Stunde mehr als 100 Notrufe abzuarbeiten. 

Im Norden von Graz, Judendorf-Straßengel, Thal & Pachern sowie im Grazer Norden haben umgefallene Bäume für Sperren gesorgt. Am Bahnhofgürtel in Graz hat eine umgefallene Plakatwand für Probleme gesorgt. 

Aufgrund des hohen Wasserdrucks wurden teileweise Kanaldeckel aus den Straßen gedrückt.

Die kräftige Gewitterzelle ist dann weitergezogen nach Leibnitz, Feldbach, Bad Gleichenberg und Bad Radkersburg.


Extrem war auch die Situation im Bereich der Auster in Graz:

Die Wassermassen konnten nicht mehr abrinnen.

UPDATE 12.08.


Die B72, Weizer Straße bleibt auf Höhe Ratten für 5 Wochen gesperrt. Das Unwetter hat gestern enorme Schäden angerichtet. Rund 50 Meter Straße sind praktisch weggeschwemmt worden. Es ist ein Schaden von ca. einer Million Euro entstanden. In 5 Wochen soll die Strecke zumindest einspurig befahrbar sein. Erst Mitte Oktober soll es wieder in beide Richtungen möglich sein. 

Die Umleitung ist nur großräumig über den Schanzsattel und Fischbach möglich. St. Kathrein am Hauenstein ist nur über Krieglach erreichbar. 


Update 11.08.


Vom Wechsel über das Grazer Bergland bis hin in den Südosten des Landes ist mit heftige Gewitter mit Starkregen, Sturm und kleinerem Hagel zu rechnen. Bereits jetzt gibt es Unwetter in der Obersteiermark. Durch das Unwetter sind zurzeit 2.500 Haushalte ohne Strom.

Die L407 Feistritzsattelstraße und die B72 Weizer Bundesstraße sind im Bereich Ratten bzw. St. Kathrein am Hauenstein gesperrt. Die Feistritz und der Hirschbach sind über die Ufer getreten.  Die Straßen sind komplett überschwemmt. Die Feuerwehr ist vor Ort.



Update 02.07.


Weitere heftige Unwetter erschüttern die Steiermark. Heftiger Regen und Hagel hatten bereits am Montag furchtbare Schäden angerichtet. Auch gestern Mittwoch wurde die Steiermark nicht verschont. Vorallem das Murtal, die Obersteiermark und Graz sind betroffen.

Gegen 21:30 Uhr am Mittwochaben  waren bereits ca. 1.000 Einsatzkräfte von 80 Feuerwehren. 3.500 Haushalte waren ohne Strom.

Laut der österreichischen Hagelversicherung verwüsteten die Unwetter weitere 5.500 Hektar. Der Schaden in der Landwirtschaft beträgt 1,5 Millionen Euro. 


(c) ÖHV


(c) ÖHV

Update 30.06.


Die Unwetter am Montag haben zahlreiche Schäden verursacht. Die Hagelversicherung schätzt den Gesamtschaden in der Landwirtschaft auf acht Millionen Euro. 8000 Hektar sind betroffen.

1150 Einsatzkräfte von etwa 130 Feuerwehren waren bis spät in die Nacht im Einsatz.
Murenabgänge, Überschwemmungen, teils golfballgroße Hagelkörner hinterließen ein Bild der Verwüstung.

Besonders stark betroffen sind die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark und Weiz. Auch den Großraum Gleisdorf hat es mit einem kräftigen Hagelsturm getroffen.

UPDATE 29.06.


Heute gab es bereits 118 Einsätze im Bezirk Weiz. 21 Feuerwehren waren im Einsatz.
Der Hotspot ist im Bereich Ludersdorf-Flöckling-Pircha.

Hier sind bereits Bäche übers Ufer getreten, Häuser überschwemmt, der Turnsaal der VS Flöcking wurde abgedeckt. Einige Straßen sind überschwemmt und Keller stehen unter Wasser.


(c) Josef Mündler - Steirische Hagelabwehr


(c) Josef Mündler - Steirische Hagelabwehr


(c) Josef Mündler - Steirische Hagelabwehr

Der Sommer bringt Gewitter


Kurz und heftig ist das Gewitter am Sonntagabend ausgefallen. In Graz-Umgebung waren 100 Feuerwehrleute teilweise bis Mitternacht im Einsatz. Mehrere Häuser wurden abgedeckt, Bäume wurden umgerissen und kleinräumige Überschwemmungen gab es auch.


(c) Mario Sommer/FF Berndorf


(c) Mario Sommer/FF Berndorf


Circa 100 Feuerwehrleute waren am Sonntag, vor allem in St. Oswald bei Plankenwarth und St. Bartholomä, im Einsatz. Die Feuerwehr konnte die Dächer notdürftig mit Planen abdecken. Mit jeder Menge Sandsäcken musste man bei einem anderen Grundstück eine Überschwemmung verhindern.

Der sehr starke Wind sorgte ebenso für Probleme. Einige umgestürzte Bäume mussten von den Feuerwehrleuten von der Straße geräumt werden. In St. Oswald und St. Bartholomä waren die Einsatzkräfte teilweise bis Mitternacht damit beschäftigt.


(c) Hans Georg Benedikt/FF St. Oswald b. Plankenwarth – St. Bartholomä


(c) Hans Georg Benedikt/FF St. Oswald b. Plankenwarth – St. Bartholomä

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