Gewitter in der Steiermark

Symbolfoto

Abgedeckte Häuser, umgestürzte Bäume

Update 02.07.


Weitere heftige Unwetter erschüttern die Steiermark. Heftiger Regen und Hagel hatten bereits am Montag furchtbare Schäden angerichtet. Auch gestern Mittwoch wurde die Steiermark nicht verschont. Vorallem das Murtal, die Obersteiermark und Graz sind betroffen.

Gegen 21:30 Uhr am Mittwochaben  waren bereits ca. 1.000 Einsatzkräfte von 80 Feuerwehren. 3.500 Haushalte waren ohne Strom.

Laut der österreichischen Hagelversicherung verwüsteten die Unwetter weitere 5.500 Hektar. Der Schaden in der Landwirtschaft beträgt 1,5 Millionen Euro. 


(c) ÖHV


(c) ÖHV

Update 30.06.


Die Unwetter am Montag haben zahlreiche Schäden verursacht. Die Hagelversicherung schätzt den Gesamtschaden in der Landwirtschaft auf acht Millionen Euro. 8000 Hektar sind betroffen.

1150 Einsatzkräfte von etwa 130 Feuerwehren waren bis spät in die Nacht im Einsatz.
Murenabgänge, Überschwemmungen, teils golfballgroße Hagelkörner hinterließen ein Bild der Verwüstung.

Besonders stark betroffen sind die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark und Weiz. Auch den Großraum Gleisdorf hat es mit einem kräftigen Hagelsturm getroffen.

UPDATE 29.06.


Heute gab es bereits 118 Einsätze im Bezirk Weiz. 21 Feuerwehren waren im Einsatz.
Der Hotspot ist im Bereich Ludersdorf-Flöckling-Pircha.

Hier sind bereits Bäche übers Ufer getreten, Häuser überschwemmt, der Turnsaal der VS Flöcking wurde abgedeckt. Einige Straßen sind überschwemmt und Keller stehen unter Wasser.


(c) Josef Mündler - Steirische Hagelabwehr


(c) Josef Mündler - Steirische Hagelabwehr


(c) Josef Mündler - Steirische Hagelabwehr

Der Sommer bringt Gewitter


Kurz und heftig ist das Gewitter am Sonntagabend ausgefallen. In Graz-Umgebung waren 100 Feuerwehrleute teilweise bis Mitternacht im Einsatz. Mehrere Häuser wurden abgedeckt, Bäume wurden umgerissen und kleinräumige Überschwemmungen gab es auch.


(c) Mario Sommer/FF Berndorf


(c) Mario Sommer/FF Berndorf


Circa 100 Feuerwehrleute waren am Sonntag, vor allem in St. Oswald bei Plankenwarth und St. Bartholomä, im Einsatz. Die Feuerwehr konnte die Dächer notdürftig mit Planen abdecken. Mit jeder Menge Sandsäcken musste man bei einem anderen Grundstück eine Überschwemmung verhindern.

Der sehr starke Wind sorgte ebenso für Probleme. Einige umgestürzte Bäume mussten von den Feuerwehrleuten von der Straße geräumt werden. In St. Oswald und St. Bartholomä waren die Einsatzkräfte teilweise bis Mitternacht damit beschäftigt.


(c) Hans Georg Benedikt/FF St. Oswald b. Plankenwarth – St. Bartholomä


(c) Hans Georg Benedikt/FF St. Oswald b. Plankenwarth – St. Bartholomä

Tags