Gemeinde gegen Ausbau

Edelschrott will keine Windräder mehr

Gemeinde Edelschrott beeinsprucht Windpark-Ausbau

Ab 2027 sollen im Windpark Freiländeralm, im Bezirk Deutschlandsberg, Strom für 55.000 Haushalte produziert werden. Aktuell stehen dort vier Windkraftanlagen der Energie Steiermark. 17 weitere sollen jetzt noch entstehen und jede von ihnen ist 233 Meter hoch. Weil ein Teil der geplanten Anlage aber in unmittelbarer Nähe zu einem Siedlungsgebiet liegen wird, wehrt sich die Gemeinde Edelschrott gegen den Ausbau. 

Grundsätzlich ist die Gemeinde aber nicht gegen den Ausbau. Es geht nur um die fünf Windräder die nur etwa zwei Kilometer vom Siedlungsgebiet Modriach entfernt sind. Zudem wird kritisiert, dass der Bau erst nachträglich über ein Flächenwidmungsverfahren der Gemeinde Hirschegg-Pack genehmigt worden ist. Das sei vom Land Steiermark ursprünglich nicht als Vorrangzone für Windkraftanlagen ausgewiesen. 


Energie Steiermark braucht jeden Standort

Die Energie Steiermark sagte dazu, dass das Areal ein idealer Windstandort sei, den man nutzen muss, um die Klimaziele zu erreichen. „Wir verstehen die Gemeinde Edelschrott mit all ihren Bedenken, aber Fakt ist, dass wir jeden Standort brauchen, um erneuerbare Energie zu produzieren, und wir tun das dort, wo es möglich ist“, so Urs Harnik von der Energie Steiermark.

Sollte alles wie geplant genehmigt werden, kann der Windpark Freiländeralm im Jahr 2027 so viel Strom erzeugen wie drei Murkraftwerke zusammen.

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