Geisterfahrerblockade

Erste 3D-Markierung der Welt

Eine Bodenmarkierung soll Geisterfahrer stoppen.

In der Steiermark startet ein Pilotprojekt zur ersten Geisterfahrer 3D-Markierung der Welt.
Bei drei Auffahrten und einer Raststation wird die Markierung aufgebracht.

Von besserer Markierung und Beschilderung bis hin zu Geisterfahrerkrallen reichen die Maßnahmen, mit denen die ASFINAG versucht, Geisterfahrten generell zu verhindern. Dennoch kommt es jedes Jahr zu Falschfahrten, die mitunter auch zu Unfällen führen. 



Drei Auffahrten und eine Raststation

"Wir bringen vorerst einmal an drei Autobahnhauffahrten und bei einer Raststation 3D-Markierungen rund um die Richtungspfeile auf der Fahrbahn und zusätzliche kleine Pfeile an", sagt ASFINAG-Abteilungsleiter Heimo Maier-Farkas. Diese in Gelb und Rot gehaltenen Markierungen wirken in der richtigen Fahrtrichtung gar nicht. Nähert man sich von der falschen Seite, wirken diese Pfeile "erhaben", also wie ein am Boden liegendes, aber leicht erhöhtes Hindernis

"Die Markierung soll wie eine optische Barriere wirken und für den Lenker oder die Lenkerin klar machen, dass sie in die falsche Fahrtrichtung unterwegs sind", sagt Maier-Farkas.

hier werden die markierungen aufgebracht:

Der Test im "Echtbetrieb" soll unter anderem klarerweise die Wirkung zeigen, aber auch die Belastbarkeit. Daher wurden unterschiedlich stark befahrene Auffahrten ausgewählt. Und auch die Beständigkeit hinsichtlich der Witterungseinflüsse ist ein wichtiges Kriterium. Eine Markierung darf nicht nach nur wenigen Monaten ihre Wirkung verlieren, sondern muss mindestens zwei Sommer und Winter überstehen können. 

Funktioniert die 3D-Markierung so wie erhofft, ist eine Ausweitung vorgesehen. Gegen Geisterfahrten aus Absicht oder wegen Verwirrung, oder gegen jene Falschfahrer, die absichtlich einfach umdrehen, kann aber auch die optische Hürde nichts ausrichten. 

(ASFINAG)

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