Gefälschte Markenware kaufen?

Touristen drohen hohe Strafen

Lust auf eine neue RaY Bon Brille? - Hohe Strafen beim Kauf von Plagiatprodukten

Italien will die Strände sicherer machen. Der italienische Innenminister Matteo Salvini sagt Straßenhändlern, die  auf den italienischen Stränden meist gefälschte Markenwaren anbieten,  den Kampf an. Touristen drohen hohe Strafen beim Kauf von gefälschter Ware.

Speziell im Sommer sind hunderte Händler unterwegs, die unter sengender Hitze die Städte und Strände auf- und abspazieren, um ihre  Waren feilzubieten. Das Innenministerium will den Druck auf die  Bürgermeister verschärfen, damit die lokale Polizei Straßenhändler von  den Stränden der Badeorte fernhalte, heißt es in einem Dokument, an dem  Salvini nach Medienangaben arbeitet.

22 Milliarden Euro durch Plagiatprodukte

Der Handel mit Plagiatprodukte in Italien generiert einen Umsatz von 22 Milliarden Euro, klagte der Handelsverband Coldiretti. Er schade nicht nur Unternehmen, die legal  produzieren, sondern auch dem Staat, dem, 11,5 Milliarden Euro an  Steuergeldern entgehen. Laut dem Plan des Innenministeriums sollen die  Kontrollen in Neapel und im toskanischen Prato nahe Florenz verschärft  werden, wo sich die Produktion gefälschter Waren konzentriert.

Als positives Beispiel orientiert sich Salvini an der Adria-Stadt  Rimini, die aktiv das Problem des illegalen Handels mit Plagiatprodukten  auf seinen Stränden in Angriff genommen hat. Mit täglichen  Polizeikontrollen auf den Stränden sei das Problem ausgemerzt worden,  berichtete der Bürgermeister Andrea Gnassi.

(APA)


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