Fusion Voitsberg und Bärnbach

Bärnbach GV

Nein zur Fusion

Nein zur Fusion

Nein zur Fusion von Voitsberg und Bärnbach wird bedauert. Alle Seiten bekennen sich aber zu einer größeren Fusion, die nun bis zum Jahr 2025 angestrebt wird. 

Selbst in der Bärnbacher VP zeigte man sich gestern überrascht über das negative Ergebnis bei der Bürgerbefragung über eine Fusion der Städte Bärnbach und Voitsberg. Die Ortspartei mit der Kampagne „Keine halben Sachen!“ gegen die „Zweier-Ehe“ und für eine größere Fusion von bis zu fünf Kommunen im Kernraum des Bezirks Voitsberg plädiert. 

„Wir sind nicht in Jubelstimmung“, gibt Vizebürgermeister Ewald Bramauer von der VP Bärnbach zu. „Aber ich hätte nie geglaubt, dass es nach der Zweierlösung zu einer größeren Fusion gekommen wäre. Wir werden uns jetzt dafür einsetzen, dass der Fusionszug richtig in Fahrt kommt.“ Voitsbergs Stadtchef Ernst Meixner (SP) bedauert das Ergebnis: „Wir müssen nun auf jeden Fall überlegen, wie es in Voitsberg weitergeht.“ Die SP in Voitsberg muss ich nun rasch einen Spitzenkandidaten für die Gemeinderatswahl 2020 suchen, da Meixner in Pension geht. Im Falle der Fusion wäre der Übergang fließend gewesen.

Das ist passiert:

Der zuständige Gemeindereferent und Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer unterstützt Voitsberg und Bärnbach stark:

„Im Jahr 2015 habe ich in der Weststeiermark die Losung ‚Vom Abbruch zum Aufbruch‘ auf den ÖDK-Gründen ausgegeben.“ Auf mehr als 245.000 Quadratmetern, wo früher einmal das ÖDK-Kohlekraftwerk stand, werden seither die Flächen aufbereitet, entwickelt und Betriebe angesiedelt. „Die Weststeiermark braucht neue Perspektiven. Unsere jungen Menschen in der Weststeiermark brauchen neue Perspektiven. Daher habe ich die Entscheidung getroffen, auf den ÖDK-Gründen in Voitsberg und Bärnbach massiv zu investieren und dadurch der Region eine Zukunftsperspektive zu geben. Seither spürt man: Es tut sich wieder was in der Region.“


Aktiv Zukunft schaffen

Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei der Aufbereitung der ÖDK-Gründe - mit der Perspektive, viele neue Arbeitsplätze in die Region zu holen - hat zum Ergebnis geführt, dass es sinnvoll ist, freiwillig miteinander zu fusionieren und dadurch noch stärker zu sein.

„Voitsberg und Bärnbach haben meine volle Unterstützung. Die Perspektive, zur fünftgrößten Stadt der Steiermark aufzusteigen, ist für die Weststeiermark eine einzigartige Chance. Mein großer Dank gilt dabei den beiden Bürgermeistern Ernst Meixner und Bernd Osprian sowie unserem Landtagsabgeordneten Karl Petinger, die mit mir gemeinsam die größte Gemeindefusion in der Steiermark umsetzen werden“, so Schickhofer weiter, der betont: 

„Für mich steht fest: Ich möchte in der Weststeiermark weiter massiv investieren und den Menschen in der Region Zukunftsperspektiven geben. Daher habe ich auch den in der gesamten Region so symbolträchtigen Gaberl-Lift vor dem Aus bewahrt. Die geplante freiwillige Fusion der Städte Voitsberg und Bärnbach wird ein Meilenstein für die neue starke Weststeiermark, wo man gut und gerne lebt. Wir bauen eine neue Stadt, wir bauen Zukunft“, so Schickhofer abschließend.

Das sagen die Bewohner und die Bürgermeister zu der geplanten Fusion:

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