Friseure und Co. sperren auf

WKO Steiermark prüft Massnahmen

Die sogenannten körpernahen Dienstleister dürfen wieder aufsperren. Friseure und Co. dürfen Kunden empfangen, allerdings nur unter strengen Maßnahmen. Die Mitarbeiter in den Betrieben müssen sich einmal in der Woche einem Corona-Test unterziehen. Die Kunden selbst dürfen Haare schneiden oder eine Maniküre machen lassen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Auch der Personalausweis ist bereitzuhalten, damit die Identität überprüft werden kann. Kontrolliert wird aber nicht von der Polizei, sondern von den Betreibern selbst.

Die Wirtschaftskammer Steiermark steht den ganzen Maßnahmen und der Umsetzung skeptisch gegenüber. Der Spartenobmann für Gewerbe und Handwerk hat deshalb ein unabhängiges Rechtsgutachten in Auftrag gegeben. Die Wirtschaftskammer will einfach Klarheit, ob die Maßnahmen rechtlich so auch gedeckt sind.


Hermann Talowski von der WKO zu den Maßnahmen:

Es gibt Bedenken, ob die Maßnahmen rechtskonform sind

Das Gutachten soll dann Klarheit schaffen