Flüchtlingskrise 2015 vs 2020

Grenzmanagement Spielfeld "Status quo"

Die Flüchtlingskrise IM RÜCKSPIEGEL

Viele werden sich noch an den Oktober 2015 erinnern. Damals kommt es an der Slowenisch-Österreichischen Grenze zu einem "Flüchtlings-Stau". Viele der tausenden Flüchtlinge wollen weiter nach Deutschland. Es kommt zum Durchbruch. Zu Fuß machen sich Menschen auf der Bundesstraße - aber auch der Autobahn - auf den Weg nach Norden.


Grenzmanagement, die Wüste an der Grenze

Bei unserem Lokalaugenschen im Februar 2020 ist nicht zu übersehen, dass sich die Natur langsam aber sicher das Grenzmanagement-Gelände zurück holt. Zumindest äußerlich. Denn im Ernstfall könnte die Bereitschaft in nur wenigen Stunden wieder hergestellt werden. Ein Fall, der akutell nicht wahrscheinlich erscheint.

Die Lage in Spielfeld Mitte Oktober 2015 (C) Antenne Steiermark, Markus Terrant

2015/2020

Kurz nach dem Chaos kommt mit dem Grenzmanagement die Ordnung. Ausgerichtet für 6.000 Asylsuchende. Wirklich gebraucht ist es (zum Glück) nur 1 1/2 Monate geworden. Kosten für die Aufrechterhaltung vor Ort: rund 3 Millionen Euro pro Jahr. 

Jetzt wo die Türkei damit droht die Tore zur EU zu öffnen und tausende Flüchltinge an der griechischen EU-Außengrenze auf die Einreise drängen stellt sich die Frage: 

Machen sich die Flüchtlinge schon bald wieder auf den Weg? Und wenn ja: wird das Grenzmanagement in Spielfeld bereit sein? Fragen die unser Steiermark Reporter Markus Terrant mit Fritz Grundnig (Polizei) vor Ort besprochen hat.