Feuerwehr muss zahlen

Sie soll ein Unfallauto beschädigt haben

Eine Freiwillige Feuerwehr in Kärnten hat nach einem schweren Unfall die Wrackteile weggeräumt und dafür Strafe zahlen müssen!

Klaus Nagele, der Rechtsberater des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes sagt dazu: "Wenn dieser Fall Schule macht, ist es mit der Freiwilligkeit bald vorbei!" Nach dem Unfall soll das Auto schwer beschädigt gewesen sein. Die Feuerwehr hat die auf der Straße liegenden Teile zusammengeräumt und in das kaputte Auto reingeworfen. 

Jetzt kommt's: laut einem Sachverständigen der Autoversicherung ist der Totalschaden an dem Auto erst durch die Feuerwehr entstanden. Die Kameraden haben eine Zahlungsaufforderung von 4.000€ bekommen und den hat dann die Haftpflichtversicherung der Gemeinde gezahlt.

Klaus Nagele, der auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ossiach ist, meint: "Ich bin Zugskommandant. Wir haben mit meinen Kameraden unserer Feuerwehr beschlossen, künftig keine Wrackteile mehr anzugreifen und diese Arbeit nur noch konzessionierten Abschleppunternehmen zu überlassen."

Von der steirischen Feuerwehr haben wir heute erfahren, dass solche Situationen Teil der Ausbildung sind. Die Feuerwehrler werden so geschult, dass nur unvermeidbare Schäden entstehen dürfen. Deshalb sei der Fall natürlich besonders kontrovers und man müsse von Fall zu Fall entscheiden, ob der Schaden vermeidbar war oder nicht.

Was sagst du zu der Schadensersatzforderung?

Tags

Sponsoren