Faschingszeit ist Krapfenzeit

Was der Krapfen alles kann

Krapfen gehen immer 

In der Faschingszeit ist der Krapfen nicht wegzudenken. Er schmeckt gut und liegt fluffig auf den Hüften. Aber keine Sorge, in der Fastenzeit wird man die Germteigröllchen schnell wieder los!
Was weißt du eigentlich so über den Krapfen? Wir wissen so einiges: Hier gibt's ein paar Fakten über den Faschingsklassiker. 

Was ist ein Krapfen?

Die Geschichte. Hinter der Erfindung des Krapfens steckt eine 400 Jahre alte Legende. Diese besagt, dass die Altwiener Hofratsköchin Frau Cilly ihren Lehrling aus Wut mit einer Germteigkugel bewarf und dieser dann im heißen Schmalztopf landete. Es kam also nur durch Zufall zur Geburt des (Ur-)Krapfens.

Bauchbinde

Qualitätsmerkmal? Ein Kennzeichen des Krapfens ist sein heller Ring um die Mitte, auch Bauchbinde genannt. Dieser entsteht wenn der noch ungebackene Krapfen bei geschlossen Deckel drei Minuten gebacken wird.


Mindestens sechs eidotter

Gesetzliche Lage. Ja, die Rezeptur der Krapfen ist gesetzlich geregelt. Es müssen 15 Prozent des Krapfens Mariellenmarmelade sein. Noch dazu müssen Krapfen aus reinem Germteig produziert werden, dass heißt auch pro Kilo Mehl müssen mindestens sechs Eidotter verarbeitet werden. Je höher der Dotteranteil, desto besser die Qualität des Teigs.

Bei weniger als 15 Prozent Marmeladengehalt kann der Hersteller belangt werden. Diese Vorschriften gelten aber nur für die klassischen Krapfen, nicht für Schoko- oder Vanillekrapfen.

400 Tonnen butter

Zahlen und Fakten. Allein in Österreich werden jährlich rund 100 Millionen Krapfen verspeist. Davon werden 50 Prozent in der Faschingszeit gegessen. Diese Krapfen ergeben aneinander gereiht die Strecke Wien nach Tokio oder Graz nach Taiwan. Für 100 Millionen Krapfen braucht man zirka: 2.500 Tonnen Mehl, 400 Tonnen Zucker, 400 Tonnen Butter, 200 Tonnen Germ, 25 Tonnen Salz, 12.500 Hektoliter Milch, 25 Millionen Eier, fünf Millionen Zitronen und 700 Hektoliter Rum.

Die dunkle Seite: Kalorien

Er hat's in sich. Der Krapfen ist eine echte Kalorienbombe. In einem Krapfen stecken rund 12 Gramm Fett und je nach Größe zwischen 200 kcal und 400 kcal. Zwei Krapfen haben genauso viele Kalorien wie 100 Erdbeeren und 400 Himbeeren oder 22 Karotten und sechs Gurken. Um das Ganze wieder abzutrainieren, muss man zirka einen einstündigen Lauf oder eine Putzeinheit vornehmen.

Und welcher Krapfen bringt am meisten Hüftgold?

Medien

Tags

Sponsoren