Fürstenfelder Schnellstraße

ASFINAG

Grünes Licht für S 7

Baustart für Abschnitt West

Die Höchstgerichte haben entschieden: Die Ampeln für die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße stehen auf "Grün". Durch den Bau der S 7 Fürstenfelder Schnellstraße sollen die Gemeinden, die vom Durchzugsverkehr stark betroffen sind, entlastet werden. Derzeit fahren täglich etwa bis zu 20.000 Fahrzeuge durch Großwilfersdorf und Fürstenfeld. Mit der neuen Schnellstraße soll sich der Verkehr auf dieser Strecke auf etwa 6.000 Fahrzeuge reduzieren. Außerdem soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. 

Die ersten größeren Baumaßnahmen haben bereits im Dezember 2017 mit der Errichtung der Baustraße begonnen. Darauf wird künftig der Großteil des Baustellenverkehrs stattfinden. Der Bau der 29 Kilometer langen Schnellstraße wird auf zwei Abschnitte aufgeteilt - Abschnitt West und Abschnitt Ost. Zuerst wird der Abschnitt West gebaut, er erstreckt sich von Riegersdorf bis Dobersdorf. 2023 soll die gesamte S 7 fertig sein. Das Projekt kostet etwa 648 Millionen Euro.

Weitere Baumaßnahmen  im Überblick

Der Knoten Riegersdorf
Dort werden die Auf- und Abfahrten von der A 2 Süd Autobahn zur neuen S 7 entstehen. Der neue Knoten liegt etwa drei Kilometer nordöstlich der Anschlussstelle Fürstenfeld-Ilz. Der Baubeginn könnte Anfang Juni 2018 erfolgen. 

Brücken Lahnbach und Lafnitz
Der Bereich zwischen den beiden Bächen ist ökologisch sehr sensibel. Die ASFINAG setzt daher auf eine besonders umweltschonende Baumethode und wird erstmals sogenannte Klappbrücken errichten. Eine Klappbrücke ist eine bewegliche Brücke. Die Brückentafel kann um eine waagerechte Achse hochgeklappt werden. Das Tragwerk der Brücke wird ohne Hilfskonstruktion gebaut. Die Brückenträger werden dabei in senkrechter Lage neben den Mittelpfeilern montiert und danach eingeklappt. 

Tunnel Rudersdorf
2018 soll im Burgenland der Startschuss für den fast 2,9 Kilometer langen Tunnel Rudersdorf erfolgen. 

Abschnitt Ost
Der Baustart für den Abschnitt Ost von Dobersdorf bis an die ungarische Grenze ist für 2020 geplant. 


Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer freut sich über den erfolgten Baustart der S 7: 


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