Drohnen im Urlaub fliegen

So sparst du dir 185.000€ Strafe

Drohnen werden vor allem im privaten Bereicht immer beliebter - vor allem für coole Urlaubsfotos und Videos. Doch im Ausland gelten nicht die gleichen Regeln wie bei uns in Österreich. Die Geldstrafen für falsches Verhalten sind in manchen Ländern extrem hoch. Bis zu 185.000€ Strafe können verhängt werden, wenn Vorschriften nicht eingehalten werden.

Hier geht's zu den Vorschriften in Österreich


Wir haben für dich die wichtigsten Infos zusammengefasst, damit dir mit deiner Drohne im Urlaub nichts passiert:

WIE TRANSPORTIERE ICH DIE DRONE?


Wenn du deine Drohne im Flugzeug transportieren willst, solltest du dich vorher bei der Fluggesellschaft nach den Vorschriften informieren. Bei den meisten kannst du zwar die Drohne in den Koffer packen - der Akku muss jedoch häufig im Handgepäck transportiert werden.


WO DARF ICH FLIEGEN?


Wie auch bei uns, darfst du nicht einfach über Menschen oder Privathäuser fliegen. Also für ein cooles Video einmal quer über den Strand filmen - das solltest du besser lassen. Auch in der Nähe von Regierungsgebäuden, Flughäfen, Kraftwerken oder Polizei- oder Militärgebäuden ist verboten.

Du solltest dich also am besten vor deinem Urlaub erkundigen, wo du fliegen darfst.


BRAUCHE ICH EINE GENEHMIGUNG?


In einigen Ländern musst du auch für kleine, private Drohnen eine Genehmigung einholen, damit du überhaupt starten darfst. Das kann einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis das geprüft ist. Aber auch mit der Genehmigung darfst du nicht überall fliegen. Die oben genannten Zonen musst du trotzdem meiden.


Muss ich mich versichern?


Baust du mit deiner Drohne einen Unfall und machst etwas kaputt, dann musst du für den Schaden selbst aufkommen. Du brauchst also auf alle Fälle eine Haftpflichtversicherung - sonst kann das unter Umständen echt teuer werden. 



Diese Regeln gelten im Ausland


Spanien
Es muss eine feuerfeste Plakette mit Namen, Adresse, Seriennummer und Typ an der Drohne angebracht sein. Der Mindestabstand zu Flughäfen beträgt 8 km, die maximale Höhe beträgt 120 m. Drohnen bis 250 g dürfen bis 20 m Höhe auch im Stadtgebiet fliegen, solange keine Menschen oder Gegenstände gefährdet werden.


Italien
Für den privaten Gebrauch ist in Italien keine Genehmigung der Luftfahrtbehörde notwendig. Der Drohnen-Pilot darf maximal 70 m hoch und in 200 m Entfernung fliegen.


Kroatien
Fliegen ist ausschließlich über unbebauten und unbesiedelten Gebieten erlaubt. In jedem Fall muss man sich im Vorhinein eine (kostenlose) Genehmigung der Croatian Civil Aviation Agency (CCAA) einholen.


Deutschland
Jede Drohne über 250 g unterliegt der Kennzeichnungspflicht, das bedeutet, es muss eine feuerfeste Plakette mit Namen und Adresse des Drohnen-Besitzers angebracht sein. Für Drohnen mit mehr als 2 kg benötigt man einen Flugkenntnisnachweis. Die maximale Flughöhe beträgt 100 m.


Schweiz
Ab einem Abfluggewicht von mehr als 500 Gramm gilt eine generelle Versicherungspflicht, Drohnen bis 30 Kilo sind in der Schweiz bewilligungsfrei. Zusätzlich zu den allgemeinen Regeln gibt es in den einzelnen Kantonen auch noch teilweise strengere Bestimmungen. 


Quelle: ÖAMTC

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