DIY-Beatmungshilfe

Steirische Erfindung rettet Leben

Das Coronavirus hat die Welt fest im Griff. Während sich die Situation in Österreich immer mehr entspannt und die Neuinfektionsrate kontinuierlich nach unten geht, steigen die Zahlen der Infizierten in Ländern wie den USA, Frankreich und dem Vereinigten Königreich besonders stark an.

In vielen Krankenhäusern gibt es nicht nur zu wenig Personal und Schutzbekleidung, es fehlen auch lebensrettende Beatmungsgeräte. Deshalb haben sich zwei Steirer der Entwicklung von DIY-Beatmungsgeräten gewidmet. Peter Grieshofer, Leiter der Klinik Judendorf-Straßengel, und Alexander Kollreider von Tyromotion haben binnen 72 Stunden einen Plan für das DIY-Beatmungsgerät "Pneumo" entworfen. 

Bestandteile

Benötigt wird lediglich ein kleiner handelsüblicher Elektromotor, bei dem die Leistung reguliert werden kann, sowie ein Beatmungsbeutel, den jeder Sanitäter im Gepäck hat, erstellt werden. Der Motor wird so angeschlossen, dass er in den Beatmungsbeutel Luft pumpt, die dem Patienten beim Atmen unterstützt. 

Anleitung

Den beiden Erfindern geht es aber nicht darum, damit Geld zu machen. Sie wollen damit schlicht dem medizinischen Personal helfen, das derzeit zu wenig Beatmungsgeräte zur Verfügung hat. Deshalb stellen sie die Anleitung für das DIY-Beatmungsgerät bei Anfragen per Mail und in Kürze auch online zur Verfügung.

Anfragen bitte an info@klinik-judendorf.at oder info@tyromotion.at 

©Peter Grieshofer von Sepp Pail

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