Dieser Feinstaub in Graz

Kein autofreier Tag & keine Citymaut

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl und Umwelt-/Verkehrs-Landesrat Anton Lang präsentierten am Donnerstag 17. Mai die Antwort auf die Frage: 


"Was bringen Verkehrsbeschränkungen im Raum Graz der Luftgüte?"


ANTWORT: Es kommt nix

Der Antwort auf den Grund gegangen sind zwei TU-Graz-Institute und das Umweltbundesamt. Die Antwort aus Sicht der Politik und Beamten: Keines der Modelle müsste umgesetzt werden, weil keines der Modelle wirksam genug ist. Zwei Modelle wurden untersucht: Citymaut und autofreier Tag

CITYMAUT
Dabei wurden Modelle mit drei Euro und mit 8 Euro am Tag untersucht – für Autobahnen, Einsatzfahrzeuge, Zweiräder, Taxis und Öffis sollte es Ausnahmen geben. Mit der Citymaut würden die gefahrenen Kilometer, um mehr als 20% abnehmen, so auch die CO2-Belastung. Die Stickoxide und der Feinstaub um nur 20%.

AUTOFREIER TAG
Die autofreien Tage sollten für alle Abgasklassen gelten, an einem Werktag in der Woche, das ganze Jahr über. 

Das Ergebnis: Der Autoverkehr würde von 42% auf 32,2% abnehmen. Der Radleranteil würde von 10,1% auf maximal 11,9% wachsen und der ÖV (Öffentliche Verkehr) würde von 14% auf 17%, bis zu 30% in besonderen Zeiträumen (Morgens und in Bussen an autofreien Tagen)

Fazit

Autofreier Tag: nicht wirksam genug
Citymaut: kurzfristig kaum umsetzbar

Die Bevölkerung soll aber sensibilisiert werden und zum Umdenken angeregt werden – man sollte sich und der Umwelt einen Gefallen tun und vor allem kurze Strecken lieber zu Fuß gehen oder einmal mehr auf das Fahrrad steigen.

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