Die US-Wahlen

CNN: Joe Biden hat gewonnen

Vote! Vote! Vote!


In den sozialen Medien sieht man immer wieder unzählige Amerikaner, die posten, dass sie wählen gegangen sind. Wir bekommen vieles der US-Wahlen ebenso bei uns mit. Aber wie laufen die Wahlen eigentlich ab?

Die Besonderheit des US-Wahlsystems

Der Präsident wird nicht direkt, sondern durch Wahlleute gewählt. Jeder US-amerikanische Bundesstaat hat eine bestimmte Zahl an Wahlleuten. Diese richtet sich primär nach der Bevölkerungszahl. Jener Kandidat, der in einem Bundesstaat gewonnen hat, bekommt dadurch automatisch alle Wahlleute-Stimmen aus diesem Staat - egal wie knapp die Mehrheit war.

Für das Amt des Präsidenten braucht man 270 Wahlleute, damit gibt’s eine Mehrheit. Durch dieses Wahlsystem kann ein Kandidat sogar insgesamt weniger Stimmen der Bevölkerung haben, doch am Ende trotzdem gewinnen. So ist es 2016 bei der Wahl von Donald Trump passiert. Er hatte knapp 3 Millionen weniger Wählerstimmen als seine Gegenkandidatin Hillary Clinton und trotzdem hat er gewonnen. Ganz einfach aus dem Grund, dass Trump in den "größeren" Bundestaaten gewonnen und somit auch mehr Wahlleute hatte.


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Update MOntag 05:00 UHr

Donald Trump kündigt auf Twitter eine Pressekonferenz mit seinem Anwalt Rudy Giuliani im „Four Seasons“ an. Allerdings nicht im Luxushotel, sondern vor einer Landschaftsgärtnerei.


© Chris McGrath/AFP


Update Samstag Nachmittag

CNN verkündet den Wahlsieg von Joe Biden


Update freitag 16:20 Uhr

Nur noch 5% der Stimmen in Pennsylvania sind noch nicht gezahlt. Er führt, laut CNN, derzeit mit 6.000 Stimmen. Holt er den Sieg in Pennsylvania wird Joe Biden der neue Präsident der USA.

Update Freitag 07:30 Uhr

Joe Biden holt im Bundesstaat Pennsylvania auf. Der Rückstand auf Donald Trump ist mit der fortschreitenden Auszählung der Briefwahlstimmen weiter gesunken. Er liegt "nur" noch 20.000 Stimmen hinter Trump. Bidens Vorsprung in Nevada wiederum ist sehr klein. Dort führt der Demokrat mit rund 8.000 Stimmen.
Donald Trump wiederum wittert Wahlbetrug. Unter anderem sollen angeblich Briefwahlkarten zu spät eingelangt sein. Er habe auch Beweise für Wahlmanipulation, wie er auf Twitter schreibt. Was das für Beweise sind, hat er allerdings nicht erklärt.

Update Donnerstag 06:30 Uhr

Endergebnis vielleicht erst am 8. Dezember

Sowohl die Demokraten als auch die Republikaner halten schon ihre Anwälte bereit, um die Wahl anzufechten. Manche Klagen dürften durch alle Instanzen gefochten werden und könnten letztlich beim Obersten Gerichtshof in Washington, dem Supreme Court, landen. Dort hat Trump einen Heimvorteil: Sechs der neun auf Lebenszeit ernannten Richter gelten als konservativ, drei davon hat der Republikaner selbst nominiert. Unter anderem die erst Ende Oktober ernannte konservative Richterin Amy Coney Barrett.
Bei einer Entscheidung zur Annahme von Briefwahlunterlagen in Pennsylvania nach dem Wahltag behielten sich die Richter ausdrücklich vor, sich der Frage nach der Abstimmung möglicherweise noch zu widmen.

Gehen beide Parteien jeweils bis zum bitteren Ende vor Gericht, könnte sich ein offizielles Endergebnis zum zum 8. Dezember hinauszögern.

Update Donnerstag 06:00 Uhr:

Geht es nach CNN hält Biden bei 253 von 270 benötigten Wahlmännerstimmen. In der Nacht hat er die Bundesstaaten Wisconsin und Michigan dazugewonnen. Fox News wiederum spricht sogar davon, dass Biden auch Arizona gewonnen hat. Demnach hätte er schon 264 Stimmen. Donald Trump hälte derzeit bei 213 Wahlmännern.
Entscheidend könnte also Nevada werden. Dort führt Biden im Moment. Bleibt das so, hätte er genau die notwendigen 270 Stimmen.

UPDATE MITTWOCH 18:15:

Joe Biden gewinnt den Bundesstaat Maine und baut seinen Vorsprung leicht auf 227:213 Wahlmännerstimmen aus. Biden führt in Wisconsin und Michigan, Trump liegt in Pennsylvania vorne. 

UPDATE MITTWOCH 13:10:

Nach wie vor ist die Wahl eine extrem knappe Angelegenheit. Die Swing States Pennsylvania, Michigan und Wisconsin werden aller Voraussicht nach die Wahl entscheiden. Biden für nach Wahlmänner-Stimmen derzeit mit 224:213. 

UPDATE MITTWOCH 11:00:

Entgegen der Prognosen der Marktforscher liefern sich Präsident Donald Trump und sein demokratischer Herausforderer Joe Biden ein Kopf an Kopf Rennen um das Weiße Haus. Der Sieger benötigt zumindest 270 Wahlmänner-Stimmen. Derzeit führt Biden mit 224:213. Das heißt noch nicht viel, weil die vielen Wahlkarten noch nicht fertig ausgezählt sind. Trump will den Supreme Court dazu bewegen, die Auszählung der Wahlkarten zu stoppen. Sie wären Betrug und würden ihm den Sieg stehlen. Üblicherweise nutzen die Wahlkarten vor allem den Demokraten. Sie sprechen von skandalösen Aussagen.  Ein Endergebnis könnte es unter Umständen erst am Freitag geben. 

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