Die ungeschminkte Wahrheit

So viel Plastik ist in Kosmetikprodukten

Lippenstifte, Augencremes, Peelings: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat in Hunderten Kosmetikprodukten Mikroplastik nachgewiesen – und hält die Selbstverpflichtung der Unternehmen für gescheitert.

Was ist Mikroplastik?


Unter Mikroplastik versteht man Plastikpartikel, die im Durchmesser kleiner als fünf Millimeter sind. Die Partikel gelangen in Flüsse und Meere, weil sie von den Klärwerken nicht ausreichend aus dem Wasser gefiltert werden können. Was genau Mikroplastik für die Gesundheit bedeutet, ist noch nicht zu 100% Wissenschaftlich erwiesen, aber eines ist klar: Gesund ist es nicht.


DIESE PRODUKTE WURDEN GETESTET


Viele Hersteller werben mit ihren "Mikroplastikfreien" Produkten - obwohl sie es gar nicht sind. Die Umweltorganisation Greenpeace hat 664 Kosmetikartikel auf Mikroplastik getestet: In drei Viertel der Produkte konnten Kunststoffe nachgewiesen werden, in ein Viertel davon Mikroplastik. Die anderen flüssiges, halbfestes oder lösliches Plastik.

Zunächst wurden dafür Produkte von Catrice, Essence, L’Oreal, Deborah, Kiko, Lancôme, Lush, Maybelline, Nyx, Sephora und Wycon anhand ihrer Inhaltsstofflisten auf die Verwendung von 523 Kunststoffarten überprüft. In einer anschließenden Laboruntersuchung wurde auch festes Plastik in ausgewählten Produkten nachgewiesen. Die fünf Marken mit dem höchsten Anteil an Produkten, die Plastik enthalten, sind: Maybelline (85 Prozent), Deborah (84 Prozent), Sephora (83 Prozent), Wycon (78 Prozent) und Lancôme (77 Prozent).

Hier kannst du das ganze Ergebnis der Studio nachlesen


Codecheck


Mit der App "Codecheck" kannst du unterwegs alle Produkte scannen, bei denen du dir nicht sicher bist, was genau sie beinhalten. Sie funktioniert mit Lebensmitteln, Kosmetikprodukten, Reinigungsmitteln, etc. Einfach den Barcode scannen und dir wird die Herkunft, der Hersteller, der Preis, eine Nährwert-Ampel oder schädliche Inhaltsstoffe angezeigt.

Hier findest du alle Infos zu App

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