Die Omikron-Variante

Alles was du über Omikron wissen musst

Was ist Omikron?


Omikron ist eine Variante von SARS-CoV-2, die sich durch eine große Anzahl von Mutationen im Spike-Protein auszeichnet. Omikron wird auch als B.1.1.529 bezeichnet. Die Variante ist im November 2021 in Südafrika erstmals gemeldet worden und hat sich noch im selben Monat in Europa verbreitet.

Unterschied Omikron- vs. Delta-Variante

Laut dem aktuellen Forschungsstand weist Omikron mehr als 30 Mutationen zur Ursprungs-Variante auf. Das sind viel mehr als bei Alpha, Beta, Gamma und auch der Delta-Variante. Omikron und Delta haben aber zusätzlich Mutationen im „Spike-Protein“. Das ist ein Oberflächen-Protein, mit dem es die Corona-Viren schaffen in die menschliche Zelle einzudringen. Bei der Omikron-Variante sind genau diese ungewöhnlich stark!

Die auffälligsten Unterschiede sind:

  • Immunflucht: Wegen der starken Veränderung des Spike-Proteins entkommt das Virus leichter der Immunantwort von Geimpften und Genesenen. Mit dieser „Durchbruchs-Infektion“ können sie sich also auch schneller infizieren. Personen mit einer Booster-Impfung haben hier laut aktuellem Stand bessere Chancen das Virus abzuwehren.
  • Schnellere Verbreitung: Die Omikron-Variante vermehrt sich hauptsächlich in den oberen Atemwegen. Infizierte Personen können so auch das Virus häufiger verbreiten. Auch ohne Symptome.
  • Milderer Verlauf: Weil Omikron anteilsmäßig seltener bis in die unteren Atemwege vordringt und sich somit auch seltener in den Lungenzellen verbreitet, ist der Verlauf nicht so schlimm wie der der anderen Varianten.
  • Unterschiede bei den Symptomen: Obwohl viele Symptome bei Omikron und Delta gleich sind, gibt es doch Unterschiede. Bei Personen, die sich mit Omikron infiziert haben, treten nächtliche Schweißausbrüche und Appetitlosigkeit häufiger auf. Der typische Geruchs- und Geschmacksverlust tritt hingegen seltener auf.


Wenn der PCR-Test positiv ist

Wenn du einen Test in einer der offiziellen PCR-Teststationen (Teststraße, Apotheke) gemacht hast und dieser positiv ausfällt, brauchst du nicht die 1450 anrufen. Da das Ergebnis automatisch weitergeleitet wird, wirst du angerufen. Nach einem positiven Test solltest du dich schnellstmöglich in Quarantäne begeben und jeden Kontakt vermeiden.

Kontaktpersonen informieren

Nach deinem positiven Ergebnis solltest du umgehend alle Personen, mit denen du 48 bis 96 Stunden vor dem Test oder vor Symptombeginn engen Kontakt hattest, informieren. Enger Kontakt bedeutet länger als 15 Minuten und ohne genügen Abstand oder im selben Raum. Seit dem 8. Jänner 2022 gibt es auch keinen Unterschied zwischen K1 und K2 mehr, es gibt nur noch Kontaktpersonen. Ist man dreifach geimpft oder haben alle Personen eine FFP2-Makse getragen ist man automatisch keine Kontaktperson. Alle Kontaktpersonen müssen der Gesundheitsbehörde gemeldet werden.

Quarantäne und Freitesten

Es gibt auch keine Unterschiede zwischen den Corona-Varianten mehr. Das heißt egal ob Omikron oder Delta etc., es gilt eine einheitliche Quarantäne von 10 Tagen. Ein Freitesten ist nach fünf Tagen möglich. Das Ende eine Quarantäne setzt voraus, dass man 48 Stunden Beschwerdefrei ist.

Ein Freitesten nach dem fünften Tag, bedeutet allerdings nicht, dass man einfach in die nächste Teststraße oder Apotheke geht. Die Info, wann man sich als Kontaktperson freitesten kann, kommen nämlich per SMS oder Anruf der Gesundheitshotline 1450. Die „Freitestungen“ werden dann vom Roten Kreuz durchgeführt – entweder von mobilen Abnahmeteams oder in Drive Ins.