Unser Leben mit Corona

Die aktuellen Spielregeln

Unser Leben mit Corona

Mit dem Ausbruch der Coronapandemie und dem Lockdown Mitte März in Österreich sind wir alle in unseren Freiheiten sehr stark eingeschränkt gewesen. Ausgangsbeschränkungen haben unsere Bewegungsfreiheiten limitiert, Soziale Kontakte wurden auf ein Minimum reduziert. Geschäfte, Schulen, das gesamte öffentliche, gesellschaftliche & wirtschaftliche Leben stand still.  

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus haben Wirkung gezeigt. Jetzt gehts Schritt für Schritt Richtung Normalität.

Mund-Nasen-Schutz


Seit 15. Juni muss in folgenden Bereichen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden:

Überall wo es keine Mund-Nasen-Schutz Pflicht mehr gibt wird es aber dennoch empfohlen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.





Gastro - RESTAURANTS, Bars


Ab ersten Juli wird das Tragen von Mund-Nasen-Schutz für Angestellte nur noch eine Empfehlung sein. Auch die Sperrstunde fällt wenn es sich um eine geschlossene Gesellschaft (z.B. Hochzeit) mit bis zu 100 Personen handelt. Außerdem dürfen Gastrobetriebe ihre Lokale bereits ab 5 Uhr in der Früh öffnen.

Sport & Veranstaltungen


Für Sport gibt es ab 1. Juli keine Beschränkungen mehr. Auch nicht im Innenraum.

Ab 1. September sind wieder größere Events in Österreich möglich. Genauer gesagt: Im Freien mit bis zu 10.000 Personen, Indoor mit bis zu 5.000 Personen. Das gilt sowohl für Konzerte aber auch für Fußballstadien. Voraussetzung ist jedoch, dass jeder Besucher einen zugewiesenen Sitzplatz haben muss und auch die Abstandsregel muss eingehalten werden.

Mit den weiteren Öffnungsschritten soll aber auch das so genannte "Containment" verbessert werden - also die Eindämmung & Verbreitung des Coronavirus. Daher wird es künftig bei Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen ein "freiwilliges Tracking" geben. 

Du kannst dich bei einer Veranstaltung "freiwillig" in eine Liste mit deinem Namen und Telefonnummer eintragen. Sollte es dann nach der Veranstalltung zu einem Corona-Fall kommen - hat der Veranstalter die Möglichkeit, jene Personen zu kontaktieren, die auf dieser Veranstaltung waren. Somit ist es möglich, die Ausbreitung besser einzudämmen.

Reisen in Zeiten von Corona


Generell gibt es derzeit weltweite Reisewarnungen. Auch innerhalb Europas gelten höchste Warnstufen. Einen Überblick gibt es auf der Seite des Außenministeriums. Zudem ist der öffentliche Verkehr - wie Bus-, Schienen- und Flugverbindungen - eingeschränkt. Am Flughafen Wien und Graz ist der Flugbetrieb nur eingeschränkt möglich.

In diesem Zusammenhang gelten (partielle) Reisewarnungen.


Individualverkehr


Im Individualverkehr - also mit dem PKW - gibt es bis auf Einschränkungen an der Grenze keine Veränderungen. Fallweise ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutz auch im eigenen PKW notwendig - zum Beispiel, wenn Personen aus einem anderen Haushalt mitfahren.

Öffentlicher Verkehr


Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz ist weiterhin verpflichtend, die Öffis werden vermehrt gereinigt und die Öffi-Fahrer sind durch Trennwände etc. geschützt.

Eine eigene Fahrgast-Charta soll jetzt Information geben, wie das "wieder Hochfahren" der Öffis genau funktionieren soll. Sie gilt für Fahrer genauso wie für Nutzer. Sie soll auch regeln, wie die Zeit vor Nutzung der Öffis, während der Fahrten und danach auszusehen hat.

Fahren darf dementsprechend nur, wer sich gesund fühlt, beim Ticketkauf Abstand hält oder online kauft. Persönlicher Ticketverkauf ist derzeit untersagt. Außerdem sollten Stoßzeiten, wenn möglich, gemieden werden. In den Öffis muss weiterhin Abstand gehalten werden und die Sitzplätze sollen so wenig wie möglich berührt werden. Nach der Fahrt müssen sich Fahrgäste Hände waschen und den Mund-Nasen-Schutz entfernen oder waschen.

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