Dachte es wäre ein Scherz

Peter Lechner/HBF

Zu einer Videokonferenz eingeladen

Zu einer Videokonferenz eingeladen


Vier Kärntner Bürgermeister wurden überraschend zu einer Videokonferenz mit Bundespräsident Van der Bellen eingeladen. Er wollte mit ihnen über die Sorgen und Anliegen während der Corona-Zeit reden. Herbert Gaggl, Bürgermeister von Moosburg, hielt das sogar für einen Scherz, als er eine Mail von der Kanzlei des Bundespräsidenten erhielt. Man rechnet ja auch nicht damit, eine Mail vom Bundespräsidenten zu bekommen. Aber sie war echt! Tatsächlich hat der Bundespräsident eine Stunde lang mit den Bürgermeistern darüber gesprochen, wie es ihnen persönlich mit ihren Gemeinden während der Corona-Pandemie geht. Wie es den Schulkindern, den Tourismusbetrieben oder auch den Bauern geht, wollte Van der Bellen wissen.


(c) Peter Lechner/HBF 

Missverständnisse vermeiden


Wie kann man den eigentlich Missverständnisse vermeiden, wenn man nicht gerade tatsächlich vom Bundespräsidenten Post erhält? Das zeigen wir dir hier 👇.

Indirekt oder direkt

Mit einer direkten formulieren von dem was du möchtest, kannst du schon einige Missverständnisse aus dem Weg räumen. Manche Menschen reden und schreiben aber lieber indirekt und erwarten, dass man zwischen den Zeilen lesen kann. Das dass zu Problemen führt ist kaum zu vermeiden. Empfehlenswert ist also die direkte Kommunikation. Besonders gut ist das in risikoreichen Situationen oder wenn man sich noch nicht so gut kennt. Redest du allerdings mit einem Kunden solltest du besser indirekt reden, denn Direktheit und Höflichkeit verstehen sich oft nicht so gut. Ein Bespiel – Direkt: „Gib mir deine Telefonnummer.“ Indirekt: „Würde es dir etwas ausmachen, mir deine Telefonnummer zu geben?“

Schriftlich oder mündlich

Eine weitere Ursache für Missverständnisse ist auch das Medium. Verbale Kanäle wie Telefon oder Mobilbox, sind bessere Vermittler für indirekte Botschaften, schriftliche Kanäle wie Mail oder Chat sind besser für die direkte Kommunikation geeignet. Ein Vorteil davon ist das Suchen und Speichern der Botschaft. Du musst dich weniger auf die Konzentrationsfähigkeit und das Gedächtnis des Empfängers verlassen. 

Der Negativitätseffekt

Was ist das? Wir Menschen erwarten oft das schlimmste. Wenn dein Partner deine Nachricht gesehen hat aber noch nicht geantwortet hat, erwarten wir oft, dass er / sie gerade dabei ist uns zu betrügen. Das ist der Negativitätseffekt. Das führt besonders bei der schriftlichen Kommunikation zu Problemen. Der Empfänger muss sich den „indirekten“ Teil einer Aussage nämlich selbst herauslesen. Versuch doch bei deiner nächsten Nachricht ein positives Emoji hinzuzufügen, falls deine Nachricht negativ oder falsch interpretiert werden könnte.

Schlechtes Zuhören

Eine verbreitete Ursache für Missverständnisse ist das schlechte Zuhören. Immer mehr Menschen verlieren die Fähigkeit sich auf das Zuhören zu konzentrieren. Versuch also beim nächsten Gespräch dich wirklich nur auf dein Gegenüber zu konzentrieren. Bist du dir bei etwas nicht sicher, frag nach, ob du es richtig verstanden hast.

Schlechte Sprachkompetenz

Manch einer redet viel aber ohne Zusammenhang. Auch das führt zu Problemen in der Kommunikation. Vermeiden kannst du das, indem du lernst, strukturiert zu sprechen. „Was, warum und was jetzt“. Fang an über „das“ zu reden, danach warum es relevant ist und zum Schluss was die nächsten Schritte sind. 

Zu 100% kann man Missverständnisse leider nie verhindern. Was jemand hört ist nicht unbedingt das, was der andere gesagt hat, sondern oft auch einfach das, was man hören wollte.

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