Coronavirus in China

16-jähriger Steirer sitzt in Peking fest

16-jähriger Steirer sitzt in Peking in der Wohnung fest

Maximilian Santner, Austauschschüler aus Leoben, hütet seit drei Wochen die Wohnung, um sich nicht mit Corona anzustecken.
Der 16-jährige Leobener ist seit sechs Monaten Austauschschüler in China.

Seit drei Wochen, seitdem das Corona-Virus auch in Peking sein Unwesen treibt, sitze ich in der Wohnung fest

So wie es aussehe, dürften die Ferien um das chinesische Neujahrsfest, die am Montag, dem 17. Februar enden sollten, verlängert werden.

Mittlerweile habe für die meisten Chinesen ihr Arbeitsalltag wieder begonnen. Trotzdem bleiben einige Geschäfte, Supermärkte sowie Restaurants weiter geschlossen. Auch die sonst verstauten Straßen in Peking sind weitgehend frei.

Nur drei Mal in den vergangenen Wochen hat Maximilian die Wohnung verlassen, um Lebensmittel in einem Supermarkt zu kaufen. Natürlich stets mit Mundschutz und Desinfektionsmittel ausgerüstet. 

Als einziger unbegleiteter österreichischer Jugendlicher in China steht er mit der Botschaft in Kontakt. Sollte sich die Lage drastisch verschlechtern, könnte er nach Österreich zurückzukehren. Seine Eltern würden alles tun, um ihm die Rückkehr zu ermöglichen: Maximilian haltet eine Rückkehr noch nicht für nötig.

Er versucht, die Zeit in Quarantäne in der Wohnung gut zu nützen: also wird ständig Chinesisch gelernt. 



Maximilian Santner, mit Mundschutz in der Wohnung in Peking


Tags