Coronavirus in der Steiermark

Alle aktuellen Informationen

Aktuelle Informationen vom Land steiermark

Das Gesundheitsministerium hat Verdachts-, Erkrankungs- und Todesfälle mit COVID-19 als meldepflichtig eingestuft und die entsprechenden Verordnungen erlassen. Aktuell besteht die Notwendigkeit erhöhter Wachsamkeit, weshalb die Krisenstäbe auf Bundes- und Landesebene regelmäßig tagen. Künftig wird es von Bundesseite täglich Informationen zur aktuellen Lage in der Welt, Europa und Österreich geben.


Pflege-Hotline als Unterstützung für  Angehörige

Die Hotline bietet Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen umfassende Unterstützung. Qualifizierte Mitarbeiter informieren, beraten und helfen in Notsituationen auch bei der Organisation von Ersatzpflegekräften und Ersatzleistungen. Die Beratung ist kostenlos. Die Initiative wird von Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß in enger Abstimmung mit den steirischen Pflegedrehscheiben und der Stadt Graz angeboten.

Die Hotline ist täglich von 8 - 18 Uhr unter folgender Nummer erreichbar.

0800 500 176

Für die Steiermark gibt es ein eigenes Portal für geöffnete Ärztepraxen

unter www.ordinationen.st gibt es eine Übersicht über Öffnungszeiten & auch einen schnellen Coronavirus-Schnellcheck.


Telefonische Hilfe für Familien, Frauen, Männer und Kinder Coronazeiten

Hilfe suchen und finden, bevor etwas passiert.



Wo kann ich mich INFORMIEREN?

TELEFON

INTERNET

Wie soll ich mich verhalten?

Was mache ich, wenn ich aus China oder den betroffenen Regionen in Norditalien zurückgekehrt bin UND Husten, Halsschmerzen oder Atembeschwerden habe?



Symptome wie bei Lungenentzündung

Die Symptome des Virus sind ähnlich wie bei einer klassischen Lungenentzündung, oder auch bei einer klassischen Grippe.

Innenminister Karl Nehammer und Gesundheitsminister Rudolf Anschober sehen allerdings keinen Grund zur Panik, allerdings ist das ein Grund zur Vorsicht. Österreich sei auf das Coronavirus aber gut vorbereitet – so die Minister.

Anzeichen

Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u.a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden.

In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen.

Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.
Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus weniger schwer ist als bei SARS und MERS.

Wie kann man sich vor Coronaviren schützen?

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen empfohlen:
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife.
Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen.
Vermeiden Sie direkten Kontakt zu kranken Menschen.

Können Masken (Einmal-Mundschutzmasken) schützen?

Einmal-Mundschutzmasken sind kein wirksamer Schutz gegen Viren oder Bakterien, die in der Luft übertragen werden. Aber sie können dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern.

Bei Verdacht auf eine Erkrankung ist es wichtig, nicht die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen!
Wer Symptome zeigt, soll die Rettung rufen!

Desinfektionsmittel gegen das Coronavirus?

Aus Angst vor dem Coronavirus decken sich die Menschen mit Desinfektionsmittel ein.
Allerdings hilft nicht jedes Mittel gegen die Coronaviren.

Steht auf der Verpackung: "Das Mittel tötet 99% aller Bakterien", reicht das nicht. Viren müssen explizit genannt werden. Bei Mitteln die auch gegen Viren wirken gibt es drei Kategorien:

Und welches hilft auch gegen Coronaviren?

Um die Viren zu töten, reicht die niedrigste Variante, also "begrenzt viruzid".
Die Coronaviren haben eine "Hülle" und gehören deshalb zu der Gruppe der "behüllten Viren", genauso wie das Grippevirus "Influenza". Die Hülle macht die Viren sehr empfindlich und dadurch auch leicht angreifbar.

Kinder nicht in Gefahrengruppe

Umso älter die Patienten sind, desto höher ist die Sterberate.
Das heißt in Zahlen:

Kinder sind also aktuell nicht in der Gefahrengruppe!

Fragen an den Ärztlichen Leiter am LKH Graz II Standort West Michael Lehofer



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