Ende von Lockdown #3? - Jain!

DAS ÄNDERT SICH AB 8. FEBRUAR

Die Spekulationen sind vorbei

Wie immer hat die Regierung auch dieses Mal wieder ein paar Tage vor der offiziellen Pressekonferenz den Ball über die Medien gespielt. So ist seit dem Wochenende über physische Anwesenheit in Schulen, weitere Öffnungs-Schritte für den Handel, oder auch wieder mögliche Friseur-Besuche spekuliert worden. Seit Montag (1.2.) wissen wir: Ja, es stimmt - und nein, das absolute Ende des dritten Lockdowns ist es nicht.

WAS BISHER GESCHAH

In den letzten Wochen ist die 7-Tage-Inzidenz mit Argusaugen beobachtet worden. Die ist aber bis heute nicht unter den gewünschten Wert von 50 gefallen. Dieses Ziel ist nicht annähernd erreicht worden. Und trotzdem. Heute haben sich die Regierer digital via Video-Konferenz zuerst mit der Opposition und danach physich mit den Landeshauptleuten getroffen. Ebenso hat es noch einmal eine Gesprächsrunde mit Experten gegeben. Und zum Schluss in einer Pressekonferenz die nächsten Schritte verkündet.

Das ändert sich im Detail ab 8. Feburar


Schulen werden nach den Ferien wieder zum Präsenzunterricht zurückkehren. Volksschulen komplett, ältere Schüler gestaffelt. Alle Schüler werden bei Schulbeginn getestet. Der Test gilt dann für 48 Stunden. Eine Gruppe wird somit Montag, die andere Mittwoch getestet. Gruppe 1 hat also Montag und Dienstag, Gruppe 2 Mittwoch und Donnerstag Präsenzunterricht. Am Freitag gilt für beide Gruppen: Distancelearning. In der Volksschule wird 2x pro Woche getestet. Betroffen sind davon rund 1 Million Schüler.

Handel, Museen, Tierparks dürfen wieder öffnen. Für Besucher gilt hier eine FFP2-Masken. Die Quadratmeter-pro-Person-Begrenzung wird von 10 auf 20 ausgeweitet. 

Körpernahe Dienstleister wie zB. Frisöre dürfen wieder aufsperren. Und zwar mit Eintritts-Tests. Das heißt, Kunden müssen einen negativen Corona-Test der maximal 48 Stunden alt ist, vorweisen. Der kann privat (beim Arzt) oder bei öffentlichen Teststraßen gemacht werden.

Wer in den vergangenen sechs Monaten mit dem Coronavirus infiziert war und das durch ein ärztliches Attest oder durch einen Nachweis über neutralisierende Antikörper nachweisen kann, ist von vorgeschriebenen Tests entbunden. Neutralisierende Antikörper können jedoch derzeit nur in speziellen Labors per Bluttest nachgewiesen werden.

2 Haushalte dürfen sich treffen. Maximal aber 4 erwachsene Personen. Die nächtlichen Ausgangssperren (20 – 06 Uhr) bleiben bestehen.

Auch bei den Grenzen wird nachgeschärft. Damit soll verhindert werden, dass sich zB. das Einschleppen der brasilianischen Mutation verhindert, oder zumindest nach hinten verschoben wird.

Am 15. Februar wird über weitere Schritte für Gastro, Sport & Co. (für Anfang März) gesprochen.