C&A verkauft "Nazi-Optik"

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Modehaus in Erklärungsnot

Neu im Sortiment: Kinder-Pullover im Nazi-Look. Dafür muss sich nun das deutsche Modehaus C&A rechtfertigen. Der Pullover ist mit der Aufschrift "Division" in Frakturschrift versehen. Schriftart und Farbgebung erinnern sehr an Neonazi-Kleidung. Selbst mit dem Wort an sich schwingt eine rechtsextreme Gesinnung mit. 

Modehaus in Erklärungsnot

C&A reagiert und nimmt den Kinder-Pullover aus dem Sortiment. Stellungnahme des Unternehenssprecher Thorsten Rolfes: "Die Ähnlichkeit des Schriftzugs war uns leider nicht bewusst und keinesfalls beabsichtigt. C&A positioniert sich klar gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus." In den sozialen Netzwerken wird heiß über den Fehlgriff diskutiert.



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 Immer wieder sehen sich Modehäuser in Erklärungsnot, weil sie ungewollt Nazi-Symbole verwenden. Zara ist ganz weit vorne dabei: dort wurden bereits Handtaschen mit Hakenkreuzen, Pyjama im KZ-Stil, inklusive Judenstern versehen. Oder Kleidungsstücke mit der Aufschrift „White is the new black“, die amerikanische Version von „Wir sind die neuen Juden“,   produziet. Aber auch Mango hat schon Blusen mit SS-Zeichen verkauft.


Screenshot: Zara

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