Bundesheer light?

Das sind die Pläne der Bundesregierung

Regierung plant Verkleinerung des Bundesheeres


Das Bundesheer hat in den letzten Wochen bewiesen, wie wichtig es auch abseits der Landesverteidigung für Österreich etwa im Falle einer Pandemie sein kann. Geht es nach den Plänen der Bundesregierung sollen solche Assitenzeinsätze in Katastrophenfällen auch in Zukunft das Kerngeschäft des Heeres werden. Militärische Landesverteidigung im klassischen Sinne spiele laut Verteidigungsministerin Klaudia Tanner keine so große Rolle mehr - ein Angriff auf Österreich sei demnach auch unrealistisch. 

Die Bundesregierung will das Personal beim Bundesheer deswegen auch drastisch kürzen. Das soll vorerst einmal durch eine große Pensionierungswelle passieren - auch einige Kasernen sollen aufgegeben werden. Das berichtet heute (24.06.) die Kleine Zeitung. Dazu wird aber Widerstand vonseiten der Führungsoffiziere erwartet. 

Die Miliz soll gemäß dem Re­gie­rungs­pro­gramm wie­der mehr Be­deu­tung be­kom­men. Mi­liz­sol­da­ten bil­den demnach das per­so­nel­le Rück­grat für Ein­sät­ze im In- und Aus­land, der Be­rufs­ka­der bil­det in ers­ter Linie Grund­wehr­die­ner für ihre spä­te­re Mi­liz­ver­wen­dung aus. Alle zwei Jahre soll es dann für eine Woche Übungen geben. Künf­tig sol­len die neun Mi­li­tär­kom­man­den die Trup­pe auch außerhalb des Einsatzes füh­ren  -  das hieße aber auch, dass es die Bri­ga­de­kom­man­den, wie die 7. in Kla­gen­furt in die­ser Form nicht mehr brauchen würde. Schwere Waffen wie Panzer und Artillerie sollen außerdem reduziert werden.

Mehr Budget wird des nach den Plänen auch nicht geben - das Vorhadene soll umverteilt werden. Mehr bekommen sollen da vor allem Bereich ewie Cyberabwehr, Drohnenabwehr und die Miliz.

Diese Vorgaben der Politik soll der Generalstab noch bis zum Herbst in konkrete Planungsmodelle einarbeiten - eine Umsetzung soll dann noch in der aktuellen Legislaturperiode erfolgen.



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