Bundesheer hilft in Gasen

FF Gasen

Untwetterschäden großteils behoben

Bundesheer verlässt gasen

Nach den massiven Unwetterschäden vom 14. September rückte das Militärkommando Steiermark in Gasen an. Rund 50 Pioniere unterstützten die zivilen Einsatzkräfte bei der Wiederherstellung der wichtigen Infrastruktur.

Mittlerweile sind die größten Schäden behoben und in Gasen sei man wieder "Herr der Schäden", sagte Bürgermeister Erwin Gruber dankbar.

Katastrophenstatus wurde ausgerufen

Am Samstag, dem 15. September war in der rund 1.000 Einwohner zählenden Gemeinde Gasen der Katastrophenstatus ausgerufen worden - zum zweiten Mal in diesem Jahr. Erst im Juli hat das Bundesheer in der steirischen Gemeinde einen sechswöchigen Assistenzeinsatz beendet. Bei heftigen Niederschlägen am Freitagabend wurde die Breitenauerstraße (L104) zwischen Birkfeld und Gasen auf einer Länge von rund einem Kilometer weggerissen, es kam zu Hangrutschungen und Murenabgängen, Brücken sind zerstört.

Immer wieder starke Unwetter in Gasen

Die Gemeinde Gasen im Bezirk Weiz war in den vergangenen Jahren schon öfter Schauplatz schwerer Unwetter. 2005 riss eine Mure einen Mann mit in den Tod. 2016 wurde die Landesstraße nach heftigen Regenfällen von einer Mure versperrt. Zuletzt hat Mitte Juni ein schweres Unwetter der Gemeinde zugesetzt.

Die Gemeinde umfasst im Wesentlichen einen Graben ("Die Gasen") mit dem Gasenbach, einem Nebengewässer der Feistritz. Die Ortschaft Gasen selbst liegt auf 836 Metern Seehöhe und ist bekannt als die Heimat der "Stoakogler".

Hochwasserschutz-Projekt geplant

Baubeginn soll im Frühjahr 2019 sein. Das Projekt wird laut Bürgermeister Erwin Gruber mehr als 10 Millionen Euro kosten.

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