Blumenerde im Test

Nur vier erhalten ein „Sehr gut“

Die Gartensaison ist eröffnet


Mit dem Frühling kommt die Gartensaison und damit steigen auch die Käufe von Blumenerde. Zum Saisonstart hat der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer einige Blumenerde-Eigenmarken von Supermärkten, Gartenzentren und Bauhäuser genauer unter die Lupe genommen. Dabei konnte man Dinge finden, die man lieber nicht gefunden hätte. Salmonellen, Kolibakterien und Blei wurden bei sechs Blumenerden gefunden!

Diese Blumenerden wurden auf Wachstum und Inhaltsstoffe getestet:

Mit einem "Sehr gut" konnten diese Marken überzeugen 👇

 

Note: Durchgefallen!

Durchgefallen ist die Dehner Bio Universal Erde. In ihr wurden Salmonellen gefunden. Salmonellen können bei Menschen und Tieren Krankheiten verursachen, weshalb sie gemäß der europäischen Düngemittelverordnung in Blumenerden auch nicht enthalten sein dürfen. In die Pflanzen übergehen tun Salmonellen allerdings nicht.

Ebenso durchgefallen sind die Blumenerden von Spar, Hofer Premium, Penny Paradiso Bio und die Lidl Grandiol Balkon- & Kübelpflanzenerde. Teilweise konnte man dort hohe Konzentrationen von Kolibakterien, die auf eine mögliche Verunreinigung mit Fäkalien hindeuten, gefunden werden. In der EU erlaubt sind maximal 1.000 Kolonien bildende Einheiten Kolibakterien pro Gramm Blumenerde. In der Lid Grandiol Balkon- & Kübelpflanzenerde wurden aber zwischen 940.000 und 1.500.000 KBE/g Kolibakterien gefunden.

In der OBI Living Garden Bio Blumenerde wurde 66mg Blei pro Kilogramm Trockenmassen gefunden, wobei der Grenzwert bei 50mg liegt. Somit bekommt auch diese Erde ein „nicht zufriedenstellend“.

Bei den günstigeren Erden von Spar und Bellaflora wurden mehr Kunststoff- und Metallteile als erlaubt gefunden.

Die Ergebnisse als PDF:

Inhaltsstoffe der Erden
Praxis bzw. Wachstumstest der Erden

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