Bitcoin im Handel

Wiener Börse lässt das zu

Wiener Börse lässt Bitcoin im Handel zu


Auch die Wiener Börse lässt nun den Handel mit den Bitcoins zu, denn längst ist klar geworden, dass man an Kryptowährungen als Asset-Klasse heutzutage nicht mehr vorbeikommt. Daher werden am 1. September 2020 die ersten Bitcoin- und Ethereum-Produkte an den offiziellen Markt der Österreichischen Nationalbörse gebracht. 

Investoren können dann mit den sogenannten ETPs (Exchange Traded Products) in Bitcoin und Ethereum investieren. Erfahrenen Anlegern bieten Kryptowährungen die Möglichkeit, ihre Gewinnchancen zu verbessern und Verlustrisiken zu vermindern. Hier kommen gerne die sogenannten Trading Robots wie der Bitcoin Trader zum Einsatz. 

Der emotionslose Handel

Automatisierte Trading Roboter haben den entscheidenden Vorteil, dass sie ausschließlich auf der Basis von Fakten und niemals emotional handeln. Ausgestattet sind diese Robots mit einem Algorithmus, der sowohl die vergangene Kursentwicklung als auch das aktuelle Marktgeschehen nutzt.

Dank dieser Beobachtungen ist der Robot in der Lage, Wahrscheinlichkeiten für die zukünftigen Kurse zu erstellen. Je nachdem, wie diese Auswertung ausfällt, aktiviert der Robot den Kauf oder Verkauf der Kryptowährung. Viele Bots beeindrucken hierbei mit erstaunlichen Gewinnraten. 

Der Handelsrobot beginnt seine Arbeit, sobald der Nutzer das Geld auf sein Konto eingezahlt hat, vollkommen automatisch. Ein sehr großer Vorteil, den der Nutzer durch den Einsatz von einem Handels Roboter erwirbt, ist die enorme Zeitersparnis. 

Ein Robot ist in der Lage, binnen kürzester Zeit alle aktuellen Zahlen miteinander zu vergleichen. Ein Trader, der das händisch probiert, muss sich durch eine Unzahl von Charts kämpfen, um diesen Überblick zu erhalten. In dieser Zeit können ihm bereits sehr gewinnbringende Trades verlorengegangen sein. 

Bitcoin, das digitale Gold

Bekommen hat der Bitcoin diesen Namen auf Grund seiner Seltenheit. Zwar dient die Kryptowährung in erster Linie der Wertaufbewahrung, sie 

kann aber auch als Zahlungsmittel eingesetzt werden

Der Bitcoin wurde erstmals 2008 in einem White Paper erwähnt. Der Bitcoin-Gründers Satoshi Nakamoto erschuf am 3. Januar 2009 die ersten 50 Bitcoin und den Genesis-Block. Damals konnte niemand wissen, um welche Revolutionierung es sich hierbei handeln würde. 

Zwar ist der Bitcoin noch vergleichsweise jung, dafür hat er aber bereits einen sehr weiten Weg zurückgelegt. Auf diesem Weg hat die Kryptowährung sehr turbulente mit heftigen Kursschwankungen erlebt.

Während die ersten 50 Bitcoins überhaupt keinen Wert hatten, erreichen sie nun einen Wert von 400.000 Dollar. Der Begründer selbst hat Millionen Bitcoins und ist somit Milliardär

Das Besondere an der Kryptowährung

Beim Bitcoin und anderen Kryptowährungen funktioniert der Handel vollkommen anders, als man das von allen anderen Währungen gewohnt ist. Im herkömmlichen Handel gibt es immer zentrale Instanzen. Dazu zählen die Banken und Regierungen. Gerade diese Instanzen verfügen aber über immens viel Macht, denn sie sind in der Lage, zu jeder Zeit alle getätigten Zahlungen zu stoppen, zu verbieten oder sogar das Vermögen einfach einzufrieren. 

Bei den Kryptowährungen ist ein solches Vorgehen vollkommen ausgeschlossen, denn hier gibt es keine Instanz, sondern die Blockchain, welche allen Mitgliedern unterliegt. Auf vielen Rechnern auf der gesamten Welt ist die Blockchain hinterlegt und jede Zahlung wird durch diese Rechner bestätigt. Das alles funktioniert automatisch, dennoch wird jeder mit eingebunden. Zudem ist die Blockchain für alle einsehbar und entsprechend nachverfolgbar. Hier ist alles transparent aufgeführt, damit niemand eine Zahlung verhindern oder stehlen kann. 

Doch es gibt noch eine weitere wichtige Besonderheit. Der Bitcoin Erfinder sorgte zudem für eine Inflationssicherheit. Gleich zu Beginn wurde der Bitcoin mit einem effektiven Inflationsschutz ausgestattet, denn der Gründervater Satoshi Nakamoto sorgte für eine Begrenzung des Bitcoins. 

Insgesamt können 21 Millionen Bitcoin geschürft werden, dann ist Schluss. Dank der Tatsache, dass der Bitcoin Kurs open source ist, werden mögliche Fehler so sehr schnell erkannt und behoben. Hier würde ein Betrug sofort auffallen. Darum verfügt der Bitcoin Handel über eine nie dagewesene Sicherheit. 

Schon immer gab es leider Probleme bei Spenden. Oftmals erreichten diese überhaupt nicht den ausgewählten Adressaten. Doch auch andere Probleme traten hier zu Tage. Ein Rückblick in das Jahr 2010 macht das deutlich. Damals froren die Banken die Spendenkonten von Wikileaks kurzer Hand ein. 

Aus gutem Grund also bat Wikileaks damals darum, zukünftige Spenden ausschließlich in Bitcoins zu tätigen. Denn dank der Sicherheitsmaßnahmen ist ein solches Vorgehen von Banken und Regierungen hier vollkommen unmöglich. Zudem kann man hier sicher sein, dass die getätigten Spenden auch wirklich den gewünschten Adressaten erreichen, da hier beim Handel mit der Kryptowährung weder Personen noch Institutionen zwischengeschaltet sind.

Der Bitcoin als Wertanlage

Unabhängig davon, für welche Art der Wertanlage man sich letztlich entscheidet, eine gewisses Restrisiko bleibt immer. Dafür bietet der Handel mit der Kryptowährung aber auch einen sehr großen Vorteil, denn hier können Anleger bereits mit sehr geringen Einlagen im Rahmen von 250 Euro am Kryptomarkt teilnehmen. 

Zudem bedarf es hier, anders als bei anderen Wertanlagen, keiner besonderen Vorkenntnisse, um zu spekulieren. Wichtig ist aber, dass man sich an den Grundsatz hält, niemals mehr Geld zu investieren, als man in der Lage ist, zu verlieren. 

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