Becker packt aus

"Ein Häftling wollte mich töten"

erschreckende Knast-Beichte von Tennislegende


Ende April setzt es das Urteil für Ex-Tennisstar Boris Becker: Zweieinhalb Jahre Haft!
Becker hat Teile seines Vermögens in seinem Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß angegeben. Deshalb haben für ihn die Handschellen geklickt - ganze 231 Tage hat er hinter englischen Gittern verbracht. Er ist aber überraschend frei gekommen, weil das Gefängnis so überfüllt war. Jetzt hat Becker in einem exklusiven Sat.1-Interview über seine Zeit im Wandsworth-Gefängnis und im Huntercombe Prison ausgepackt. Eines wird schnell klar: Noch nie hat man Boris Becker so emotional gesehen!

Horror-Knast & Mordversuch

Die Verhältnisse im berüchtigten Wandsworth-Gefängnis wird Becker wohl nicht so schnell vergessen: „Es war extrem schmutzig. Zudem waren dort Mörder, Kinderschänder und Drogendealer Zelle an Zelle. Man trifft hier auf jeden.“ Besonders große Angst habe er vor dem Duschen und der dortigen Gefahr vor Attacken gehabt - der 55-Jährige habe sich aber in einzelnen Kabinen waschen dürfen, erzählt er.

Sogenannte "Listener" haben ständig auf ihn aufpassen müssen. „Die Jungs haben mich beschützt und mir das Leben gerettet.“ Ein Insasse, der schon seit 16 Jahren einsitzt, habe ihn in seine Zelle gelockt und dort versucht, Becker zu töten. „Ich habe am ganzen Körper gezittert“, erinnert sich der Baden-Württemberger an den Mordversuch.


Zum ersten Mal "Hunger" verspürt

Die Tennislegende hat im exklusiven TV-Interview auch erzählt, dass er zum ersten Mal in seinem Leben im Knast Hunger gefühlt habe. Sieben Kilo habe er in den letzten Monaten abgenommen. In seinem Umfeld seien Drogen sowie selbstgebrannter Schnaps gedealt worden, er selbst habe jedoch die Finger davon gelassen. Nicht mal Zigaretten hat er geraucht.


"Ich Bin schuldig"!

Nach 231 Tagen ist er froh, wieder draußen zu sein! „Ich fühle mich wohl in der Freiheit“. Dass er zurecht im Gefängnis war, wolle er gar nicht erst bestreiten. „Natürlich war ich schuldig.“ Er habe unter anderem Gelder aus Firmenkonten genommen sowie ein Haus und dessen Hypothek verschwiegen, so sein Geständnis. „Ich habe über Jahre hinweg Fehler gemacht, falsche Freunde gehabt, den falschen Leuten zugehört, wurde faul, bequem.“ Er glaube, nun eine zweite Chance bekommen zu haben. „Nun liegt es an mir, diesen Weg weiterzugehen und mir selbst treu zu bleiben. Ich glaube, das Gefängnis war gut für mich.“

Becker sieht keine Zukunft in Deutschland, da er sein Privatleben nicht gefährden möchte. Die Frage, mit wem er seine Zeit verbringen will, kann er aber ganz klar beantworten: mit „der Liebe seines Lebens“ Lilian und umringt von seinen Kindern. „Hoffentlich kommen noch ein paar dazu“.


Hier könnt ihr Euch das Interview anschauen:

Das exklusive Boris Becker Interview auf Sat.1