Wölfe reißen Jungrind

Bauern schlagen Alarm

Wolfspärchen auf raubzug


Die Serie an Wolfrissen nimmt kein Ende. In der aktuellen Weide- und Almsaison sind in der Steiermark bereits 21 Schafe, ein Kalb und ein Jungrind gerissen worden. Viele davon in Hofnähe und am Tag. Bei der jüngsten Wolf-Attacke hat es ein 300 Kilogramm schweres Jungrind auf der Kreuzenalm bei Trofaiach erwischt. Der Leobener Kammerobmann Andreas Steinegger meint, dass in der Gegend offenbar ein aggressives Wolfspärchen auf Raubzug ist. Denn derart große Rinder können nicht von einem einzigen "Problemwolf" getötet werden. Hier müssen mindestens zwei Raubtiere zugeschlagen haben. Außerdem sind etwa 100kg Fleisch weggschleift worden, um möglicherweise Nachkommen zu versorgen. 

Für die Tierhalter ist die Wolfsbedrohung zermürbend. Die tierfreundliche Weide- und Almhaltung der bäuerlichen Familienbetriebe ist in ernster Gefahr, betont Landwirschaftskammerpräsident Franz Tischenbacher. Die Entnahme von "Problemwölfen" in landwirtschaftlich genutzten Räumen und im Siedlungsgebiet ist dringend erforderlich. Die Wölfe sollen also für den Abschuss freigegeben werden. 

Am Bild rechts erkennt man eine handgroße Wolfsfährte.


(c) KK

Hier gibts die Bilder vom Wolfsriß

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(ACHTUNG: Bilder sind nicht für schwache Nerven)