Autoscheibe eingeschlagen

Symbolfoto

Hund war bereits in kritischem Zustand

Unfassbar..


Obwohl vor allem im Sommer immer wieder darauf hingewiesen wird, sein Tier nicht im Auto zu lassen, passiert es immer noch zu oft. Kurz nach 14:30 Uhr, am 29. Juli, haben Passanten die Polizei zu einem Parkplatz in Bärnbach gerufen. Ein Hund soll schon seit geraumer Zeit in einem Auto eingesperrt sein. Die Polizisten ermittelten den Fahrzeugbesitzer über die Zulassung und haben ihn sofort in einem Einkaufszentrum und in einem Baumarkt ausrufen lassen. Gekommen ist aber niemand. 

Weil der Hund schon offensichtlich angeschlagen war und laut Zeugen schon bereits seit 14 Uhr in dem Auto ist, wurde die Feuerwehr Bärnbach alarmiert. Gemeinsam mit einer Tierärztin und einer Mitarbeiterin eines Tierheims wurde die Seitenscheibe des PKWs eingeschlagen, um den Hund aus dem Auto zu befreien. Laut der Tierärztin befand sich der mittelgroße Hund bereits in einem kritischen Zustand und wurde sofort medizinisch betreut. Hätte der Hund noch länger in dem Auto verweilen müssen, wäre er vermutlich gestorben. Die Temperatur im Innenraum des Autos lag bereits bei 60 Grad.


Besitzer zeigten sich keiner Schuld bewusst

Ein 45-Jähriger und eine 40-Jährige aus dem Bezirk Voitsberg kamen nach der Rettung des Hundes zum PKW zurück. Schuldbewusst waren sie nicht. Sie behaupten, sie wären erst wenige Minuten weg. Die beiden werden auf Verdacht der Tierquälerei angezeigt.



(c) Fressnapf

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