Augengrippe im Umlauf

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Agressiv und hochansteckend

In Österreich geht derzeit eine hochansteckende Augengrippe um! Dabei handelt es sich um eine Bindehautentzündung, die durch "Schmierinfektion" übertragen wird. 

ÜBERTRAGUNG

Die Viren werden durch direkten Körperkontakt z.B. über das Händeschütteln übertragen. Oder auch indirekt, wenn du etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln die Haltegriffe angreifst. Besonders bei Kleinkindern sollte man deshalb darauf Acht geben, was sie anfassen. Auch Kontaktlinsenträger sind gefährdeter, weil sie sich regelmäßig ins Auge greifen müssen. 

SCHÜTZE DICH 

Wasche deine Hände häufiger und desinfiziere sie, um einer Infektion vorzubeugen. Auch Brillen schützen die Augen. Betroffene sind auch bereits vor dem Ausbruch der Symptome ansteckend – Inkubationszeit. Ist bereits ein Auge betroffen, benutze nur noch Einwegtaschentücher und -handtücher. Und am besten du verzichtest dann auch auf Augenlinsen.

SYMPTOME

Es herrscht Verwechslungsgefahr, denn die Symptome ähneln der der normalen Bindehautentzündung. Oft treten die Symptome auch nur bei einem Auge auf.

ZUM ARZT

Selbst für Ärzte ist es nicht leicht zu unterscheiden, ob es sich um eine Augengrippe oder um eine Bindehautentzündung handelt. Nur durch einen Abstrich kann das 100% festgestellt werden. 

BEHANDLUNG

Eine Augengrippe dauert zwischen zehn Tagen und vier Wochen. Die Krankheit wird nicht mit Medikamenten behandelt. Antibiotika etwa ist bei Viren generell wirkungslos und würde den Körper durch die Nebenwirkungen zusätzlich belasten. Symptome können auch durch Augentropfen oder -salben gelindert werden. Auch Hausmittel können zur Linderung eingesetzt werden. Nach etwa zehn Tagen bis vier Wochen klingen die Symptome wieder von selbst ab. 


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