Warum eigentlich: Hering?

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Alles rund um den Aschermittwoch

Warum eigentlich: Aschermittwoch?

Am Aschermittwoch – das wissen wir – beginnt für Christen die 40-tägige Fastenzeit. Ende: Ostern! Wer gläubig ist, geht in die Kirche und bekommt während der Messe vom Priester das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet: „Gedenke, Mensch, dass du aus Staub bist, und zum Staub wirst du zurückkehren.“

Warum eigentlich Heringsschmaus?

Am Aschermittwoch – das essen viele – gibt’s Heringsschmaus.

Bei diesem traditionellen Fastenessen kommt Fisch in allen Variationen auf den Tisch. Zum Beispiel: der klassische Heringssalat. Aber warum ausgerechnet Hering? Wie so oft ist die Antwort im Mittelalter zu finden. Da war dieser Fisch in Norddeutschland als Fastenspeise so begehrt wie heute Justin Bieber bei Teenager-Mädels. Durch das damals bereits bekannte Einlegen in Salz oder Salzlake konnte er zudem gut gelagert und weit transportiert werden.

Alles gut und schön, aber warum Heringe?

 Bis heute zählen Heringe zu den wichtigsten Speisefischen der Welt. Eine der bekanntesten Arten aus der großen Familie der sogenannten Heringsartigen und ihr wichtigster europäischer Vertreter ist der Atlantische Hering. Dieser Seefisch lebt in riesigen Schwärmen in der Nordsee, dem Nordostatlantik und der Ostsee. Sein Körper ist schlank und langgestreckt, der Rücken stahlblau, dunkelgrau oder dunkelgrün, die Bauchseiten sind silbrig, weshalb er auch „Silber der Meere“ genannt wird. Auffallend sind sein vorstehender Unterkiefer und die symmetrisch gegabelte Schwanzflosse.

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