Arbeitszeitverkürzung

Kürzere Arbeitszeit mit Lohnausgleich

Die Arbeiterkammer fordert


Aufgrund der Massenarbeitslosigkeit wäre es vor allem jetzt wichtig eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohnausgleich zu machen. Die Neuverteilung der Arbeit würde nicht nur die Arbeitskräfte entlasten, sondern auch neue Jobs für Arbeitslose schaffen. Das fordert zumindest die Arbeiterkammer.

Voestalpine machts vor

Schon seit 16 Jahren gibt das bei der Voestalpine ein „Solidaritätsprämienmodell“. 2005 wurde dort eine Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 34,4 Stunden eingeführt. Damit haben heute 2.500 Mitarbeiter ihre Arbeitszeit um mehr als 10 % reduziert. Dafür haben 250 Arbeitslose eine neue Stelle erhalten. Man sieht hier einen positiven Effekt auf die Gesundheit. Mitarbeiter haben mehr Zeit für Familie und Hobbies. Die Arbeitszeit kürzen muss aber niemand. Den Angestellten ist es in diesem Modell selbst überlassen, ob sie mehr oder weniger arbeiten wollen.

Das Solidaritätsmodell

Die AK möchte eine staatlich geförderte Arbeitszeitverkürzung mit Solidaritätsprämie. Das würde heißen: Wenn vier Mitarbeiter ihre Zeiten auf 80 % senken, könnte ein neuer Mitarbeiter eingestellt werden. Der Einkommensverlust soll mittels gestaffelten Modells ganz oder nur teilweise ausgeglichen werden. Jemand der bereits 5.371 Euro oder mehr verdient, bekommt diese Förderung allerdings nicht mehr.

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