Alles rund um Wunderbäume

Pål Berge

Welche Duftsorten fehlen den Steiren?

Wir alle kennen das Gehänge in den Autos. Die Rede ist vom baumelten Wunderbäumchen. Das Bäumchen, das als Lufterfrischer wirbt. Sobald das neue Auto seinen charakteristischen Duft verliert, bekommt es auch schon einen Neuen verpasst. Und schon ziert das filzartige Gehänge dein Auto. Aber nicht bei Jedermann kommen Wunderbäume gut an, und das vielleicht nicht ganz ohne Grund.

Bei uns gibt's einige interessante Fakten über den Lufterfrischer:


5 Fakten zum Auto-Lufterfrischer

  1. Der Biochemiker Julius Sämann erfand den Wunderbaum. Auslöser soll Milchgestank im Auto gewesen sein. Ob er selbst nach einem Schaftransport gegen den Geruch kämpfte oder ein Bauer sich bei ihm über dessen täglich auferlegte Geruchsbelestung beklagt – man weiß es nicht genau. Sicher ist: alte Milch stinkt, auch im Auto.

  2. Der erste Duftbaum roch nach Kiefernholz.

  3. Die beliebtesten Duftsorten sind Vanille, Sportfrische, Neuwagen und Grüner Apfel.

  4. Der Duftbaum kann auch unerfreuliche Folgen mit sich bringen. Ignoriert man den Hinweis auf der Verpackung und reißt die Schutzfolie ganz herunter, werden innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Duftstoffen frei, die zu Kopfschmerzen, in schlimmeren Fällen aber gar zu Bluthochdruck, Schleimhautreizungen oder Asthma führen können.

  5. Das Tiroler Unternehmen "4betterdays.com" wurde vom Konzern Wunder-Baum verklagt, weil sie ein ähnliches Produkt verkauften – "Zirbenduftbäume" aus heimischen Holz. Die Anfechtung des Urteils sei ein zu großes finanzielles Risiko gewesen. Über 30.000 Euro musste das Unternehmen für die Causa aufbringen.

  6. Generell ist das Unternehmen Car-Freshner Corporation bekannt dafür, seine Markenrechte äußerst konsequent zu verfolgen.

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Angenommen du würdest dir und deinem Auto einen oder mehrere neue frische Düfte gönnen. Welche wären es?

Welche Duftsorten fehlen den Steirern im Auto?

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