50 Jahre nach der Mondlandung

Verschwörungstheorien & Zukunftspläne

50 JAHRE MONDLANDUNG


Am 16. Juli 1969 sind Neil Armstrong und Buzz Aldrin zu ihrer aufregenden Mission Apollo 11 gestartet. Am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr hat Armstrong als erste Mensch seinen Fuß auf den Mond gesetzt - 600 Millionen Menschen haben das live mitverfolgt. Armstrongs berühmtestes Zitat: "Ein kleiner Schritt für den Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit." Nach 21 Stunden un 36 Minuten ging es dann schon wieder zurück Richtung Heimat.

Wieso war so lange niemand mehr am Mond?


Am 14. Dezember 1972 hat zuletzt ein Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt.  Aber wieso war nach dem Kommandanten der Apollo 17 - Eugene Cernan - niemand mehr dort?

Es ist teuer

Zum ersten ist so ein Trip auf den Mond nicht gerade billig. Zwar hat die NASA ein jährliches Budget von 19,5 Milliarden US-Dollar - doch das muss unter allen Abteilungen aufgeteilt werden. Da bleibt dann nicht mehr so viel übrig.  Zum Mond zurückzukehren würde heute wohl 133 Milliarden US-Dollar kosten über 13 Jahre benötigen.

Es ist gefährlich

Überall Krater und Abgründe, kein Sauerstoff und der Monstaub ist so aggressiv, dass er Astronautenanzüge zerfressen kann. 14 Tage im Monat ist es unfassbar heiß - die restlichen 14 Tage ist er einer der kältesten Orte in unserem Sonnensystem. Das klingt nicht besonders einladend oder?


Was ist in nächster zeit geplant?


US-Präsident Donald Trump hat sich zum Ziel gesetzt, 2023 wieder Astronauten "in die Umgebung des Mondes" zu bringen. Ob er das realisieren kann? Wir werden sehen ...

Eine Basis auf dem Mond würde die Arbeiten erleichtern - die Japaner haben kürzlich eine unterirdische Magma-Höhle gefunden, die zu einer Mondstation umgebaut werden könnte. Russland und die USA planen eine Kooperation um das ganze gemeinsam umzusetzen und die Station zwischen 2024 und 2026 ins All zu bringen. Die NASA sieht sich dazu bereit, schließlich arbeitet sie mit dem sogenannten Deep Space Gateway bereits an einer Station in der Umlaufbahn des Mondes. 

Ein Luxushotel im All?

Das New-Space-Start-up „Orion Span“ hat angekündigt, dass 2022 das erste Luxushotel im Weltall für Touristen aufmachen soll. Zum Schnäppchenpreis von 9,5 Millionen Dollar für 12 Nächte kannst du dann im Weltall schlafen. Für 80.000 US-Dollar kannst du dir deinen Aufenthalt schon jetzt fix reservieren.

Verschwörungstheorien


Die ersten Menschen landen am Mond - es wird live im Fernsehen übertragen und viele Fotos werden veröffentlicht. Alles FAKE sagen Kritiker. Die Umgebung nur Kulisse und die Bilder bearbeitet. Wir haben die bekanntesten Mythen zusammengefasst:



Die Mondlandung kann gar nicht echt sein, denn ...

DIE FLAGGE WEHT IM WIND

Auf dem Mond gibt es keine Atmosphäre, kein Wetter, keinen Wind. Wieso weht dann die US-Flagge auf den Aufzeichnungen? Das kann nur ein Fake sein - behaupten zumindest Kritiker.

Doch genau durch diese fehlende Atmosphäre bewegt sich die Flagge. Durch die Erschütterungen des Fahnenmastes beim aufstellen oder ausrichten "weht" der Stoff - durch den fehlenden Widerstand der Atmosphäre wird die Flagge kaum gebremst.

DIE FUSSABDRÜCKE BLEIBEN IM STAU

Wie soll der trockene Staub so detaillierte Fußabdrücke behalten? Gute Frage. Urs Mall vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung erklärt: der Staub auf dem Mond ist sehr rau und kantig, da es keinen Wind oder Wasser gibt, der ihn abschleifen könnte. Deshalb haften die kleinen Teilchen viel besser ineinander als in Staub den wir von der Erde kennen.

DIE ASTRONAUTEN HÜPFEN KAUM

Auf dem Mond gibt ja bekanntlich sehr wenig Schwerkraft - etwa ein sechstel so viel wie auf der Erde. Wieso hüpfen die Raumfahrer dann nicht meterhoch?

Auch das lässt sich leicht klären: niemand kommt auf den Mond um coole Sprünge zu machen - das wäre auch zu gefährlich. In dem 85 Kilo schweren Raumanzug kann man sich nur schlecht bewegen, deshalb machen Astronauten nur kleine Schritte.

ES SIND KEINE STERNE ZU SEHEN

Auf den aufgenommenen Bildern der Astronauten sind keine Sterne zu sehen. Das liegt daran, dass die Bilder tagsüber aufgenommen worden sind (ein Tag am Mond dauert übrigens zwei Wochen). Die Mondoberfläche ist sehr grell, deshalb kann man sie einfach nicht erkennen. Und mal ganz ehrlich: wenn sich jemand so viel Mühe machen würde um so ein Foto zu faken - wieso sollte es an den Lichtpunkten am Himmel scheitern ;)

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