40.000€ Strafe für Souvenirs

Vorsicht bei Urlaubsandenken

Koralle als Andenken? – Vorsicht beim Souvenirkauf im Urlaub           

Wenn du deiner Familie und deinen Freunden gerne eine Kleinigkeit aus dem Urlaub mitbringst, solltest du dir in Zukunft lieber ganz genau überlegen, welches Mitbringsel du kaufst. So ein kleines Andenken kann nämlich ganz schön teuer werden! 

Oftmals Genehmigung nötig – sonst sogar Freiheitsstrafe möglich

"Wer Produkte aus Tier- und Pflanzenarten kauft, die vom Aussterben  bedroht sind, macht sich strafbar. Ein illegales Einführen in die EU kann Strafen bis zu 40.000 Euro und Freiheitsentzug bis zu zwei Jahren zur Folge haben", weiß ÖAMTC-Touristikerin Kristina Kosnar. Über 35.000  bedrohte Tier- und Pflanzenarten sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen CITES geschützt – der Handel wird kontrolliert und  wo nötig eingeschränkt bzw. gänzlich verboten. Für die Einfuhr zwar geschützter, aber erlaubter Souvenirs benötigst du eine gültige  CITES-Ausfuhrbewilligung des Herkunftslandes sowie eine  Einfuhrgenehmigung.

Tipp: Erkundige dich unbedingt vorab, für welche Produkte ein generelles Ausfuhrverbot besteht und für welche du eine Bewilligung benötigst.

Dafür brauchst du eine Bewilligung

Auch bei Kunst und Antiquitäten ist Vorsicht geboten – diese dürfen in  den meisten Ländern nur mit spezieller Genehmigung mitgenommen werden.

Achtung: Auch unter Muscheln und Schnecken, die du am Strand sammelst können geschützte Arten sein. 

Das ist generell verboten 

Bei erlaubten Souvenirs Zollfreigrenzen beachten: 430 Euro bei Flugreisen

Diese Souvenirs kannst du ohne Bedenken mitnehmen: 

Achtung: Bei der Einfuhr aus Nicht-EU-Ländern dürfen Waren für den persönlichen  Gebrauch im Wert von maximal 430 Euro bei Flugreisenden bzw. maximal 300  Euro bei anderen Reisenden zollfrei eingeführt werden. Du solltest dir die Rechnungen aufheben, sonst werden die Souvenirs vom Zoll geschätzt.

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