21 Millionen € für Jungärzte

Maßnahmen für ärztliche Versorgung

Investitionen von 21 Millionen €


Mit einem dreiteiligen Maßnahmenbündel will das Land Steiermark gegen den massiven Ärztemangel vorgehen. Allein in der KAGes fehlen 200 Ärzte. Der Mangel an Ärzten besteht allerdings nicht, weil zu wenig Ärzte verfügbar sind, sondern weil der Bedarf an Ärzten extrem gestiegen ist.  
Die Gründe dafür sind 

  • Die Baby-Boom-Generation erreicht das Pensionsalter 
  • Die Pandemie hat die medizinischen Anforderungen erhöht 
  • Der medizinische Fortschritt führt zu einem höheren Spezialisierungsgrad 

Wir haben KAGes Chef Gerhard Stark gefragt, was denn die Vorteile dieses Maßnahmenpaketes sind.


Vorteile

Die Massnahmen im Überblick


Ein Stipendien- und Förderungsprogramm für Medizinstudenten:  

Modell 1:  

Studenten der Humanmedizin können sich nach Abschluss des ersten Studienabschnitts bis zur Beendigung des Studiums (6. Studienjahr) für ein Stipendium mit einem Fixbezug von 950 Euro brutto pro Monat bewerben.  


Die Studenten verpflichten sich im Gegenzug dazu, das Klinisch Praktische Jahr in der KAGes zu absolvieren. Und nach Abschluss des Studiums bei der KAGes als Arzt im Rahmen eines Vollzeitdienstes zu arbeiten.   

 

Modell 2:  

Bewerben sich die Studenten erst ab dem 6.Studienjahr bis zum Abschluss des Studiums, dann kann das Stipendium mit 2.200 Euro brutto pro Monat gewährt werden

 

Die Studenten verpflichten sich nach Abschluss des Studiums für 42 Monate bei der KAGes zu arbeiten.  


Bewerben könnt ihr euch ab April 2023


Durch diese Maßnahme erhofft man sich 300 neue Ärzte, die in der Steiermark arbeiten. 


NEUE AUSBILDUNGSSTELLEN FÜR FACHÄRZTE IN PSYCHIATRISCHEN SONDERFLÄCHEN:

Es werden 10 neue Ausbildungsstellen für Turnusärzte zum Facharzt für Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie. 

Die Dienstpostenpläne am LKH Graz und LKG Graz 2 werden um 10 Vollzeitdienste aufgestockt.