Zuerst Bomben. Dann Musik.

Otto (19) erlebt den Alltag in Jerusalem

"mir geht es gut"


Das ist die wichtigste Info, die uns Otto (19) im Antenne Kärnten Interview am Samstag-Vormittag gegeben hat. Während wir in Österreich nur die erschütternden Schlagzeilen aus den Krisengebieten lesen, erlebt er die Raketenangriffe in Jerusalem hautnah mit. 

Otto ist für ein Auslandsjahr beim Gedenkdienst in Jerusalem. Das ist eine Alternative zum Bundesheer oder Zivildienst. Seine Aufgabe vor Ort: den Leuten vom zweiten Weltkrieg zu erzählen und dafür zu sorgen, dass die schlimmen Geschehnisse nicht in Vergessenheit geraten.

Jetzt erlebt er selbst schwere Zeiten, sagt uns aber gleich: "Das Leben geht normal weiter. Kurz nach einem Angriff sind die Leute wieder am Feiern." Im Gespräch mit Kärnten Reporterin Corinna Kuttnigg erählt er uns, wie oft sich Mama und Papa melden, wie das Wochenende  bei ihm verläuft und ob er eigentlich Angst hat.

hier kannst du das gesamte interview nachhören



das sind die wichtigsten eindrücke von otto


"Über mir sind die Raketen explodiert. Ich war zu überrascht, um in den Bunker zu laufen."

"10 Minuten nach dem Angriff haben die Leute wieder Musik gespielt und Bier getrunken."

"Jedes Haus hat einen Bunker. Die meisten müssen erst leergeräumt werden, weil noch alte Fahrräder und so drinnen stehen."

"Ich bin immer alarmbereit, aber lebe weiter. Ich kann mir nicht davon das Leben diktieren lassen."

"Ich wünsche mir, dass endlich Frieden einkehrt!"

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Immer, wenn ein Raketen-Angriff passiert, bekommt Otto eine Meldung auf sein Smartphone. So hat es auf seinem Handy vor ein paar Wochen schon ausgesehen.

 

 

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