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"Rohstoff-Preise werden sich einpendeln"

"Nicht die Nerven wegschmeißen", das ist nur ein Rat von Martin Wagner, stellvertretender Vorstand am Institut für Volkswirtschaftslehre an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, wenn er mit Antenne Kärnten- Programmchef Timm Bodner über die Explosion von Rohstoff- Preisen sprechen.

Drei Hauptgründe sind für ihn verantwortlich warum etwa Holz, Metall, Zement, Zinn, usw. in den letzten Monaten teurer geworden sind: Die wirtschaftliche Erholung, Nachholeffekte - während der Hochphase der Pandemie waren viele Produkte nicht verfügbar - und gestörte weltweite Lieferketten. Das wird sich laut dem Experten aber alles wieder einpendlen. Die aktuell hohen Preise sieht er als "hohe Zacken nach oben, die auch wieder nach unten gehen werden". Zeitlich festlegen kann und will er sich aber nicht.

Häuslbauern rät er etwa zu etwas Geduld und stellt die Frage "ob die Badezimmer- Sanierung unbedingt jetzt sein muss oder noch ein paar Monate warten kann".

Die Immobilienpreise dürften sich in absehbarer Zeit eher nicht nach unten entwickeln. Das und vieles mehr hörst du in unserer neuen Podcast- Folge.

Zur Person

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Martin Wagner


Kurz zusammengefasst

"Die Zacken nach oben werden sich wieder einpendeln".

"Hohe Nachfrage trifft auf weniger Angebot, dann steigen die Preise normalerweise"

"Preisentwicklungen immer über einen längeren Zeitraum betrachten."

"Die Preisexplosion ist bei einigen Dingen schon wieder vorbei."

"Bei Immobilien werden die Preise eher nicht nach unten gehen."

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