"Wir haben keine Perspektive"

Weiter keine Party im V- Club

"Wir waren die ersten die zugesperrt haben und sind die letzten, die aufsperren"


5 Wochen nachdem uns V-Club-Betreiber Rüdiger Kopeinig gesagt hat, es hat für ihn keinen Sinn aufzusperren, hat sich wenig geändert. Die V-Lounge hat zwar mittlerweile geöffnet, das Nachtleben in Kärntens größtem Club steht aber still. Die paar Stunden vor der Sperrstunde würden sich wirtschaftlich nicht auszahlen, sagt er.

Im aktuellen Antenne Interview erzählt uns Rüdiger Kopeinig, was passieren müsste, damit er endlich seinen Club aufmachen könnte und wie er den vielen Anfragen über Facebook & Instagram gegenübersteht. 


"Wir bleiben auf jeden Fall geschlossen, solange es keine anständige Regelung gibt." Das sagt V Club- Betreiber Rüdiger Kopeinig. Im Antenne-Interview kritisiert er die Regierungs-Pläne: Aufgesperrt werden dürfte am 15. Mai, aber nur bis 23 Uhr. 

In drei Stunden Öffnungszeit könne er kein Geschäft machen. Schon jetzt habe er zwei Dirttel seiner 42 Mitarbeiter kündigen müssen, der Rest befinde sich in Kurzarbeit. Finanziell schaffe er das noch zwei bis drei Monate. Wie es danach weitergehen soll, weiß er selbst noch nicht.

Der Lockdown war seiner Meinung nach richtig, jetzt müsse aber auf "die Eigenvernunft der mündigen Bürger" gesetzt werden, denn "jeder müsse sich selbst schützen. Nicht mit den Fingern ins Gesicht fahren, Abstand halten und nicht fortgehen wenn ich mich schlecht fühle". Im V- Club wird jedenfalls vorgesorgt, so werden etwa Wärmebildkameras im Eingangsbereich installiert. So sollen Gäste mit erhöhter Temperatur keinen Einlass bekommen, "das ist auch für "normale Grippe- Zeiten eine Vorsorge".

Das Fortgeh-Verhalten wird sich laut Kopeinig sicher verändern, es werden mehr "Social Distancing" geben, aber seiner Meinung nach ist es ist wichtig, dass die Menschen feiern und tanzen können.

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