Winterguide | Katschberg

schnee:sicher

Der Katschberg ist bereit für die Schisaison 2019/2020!


Alles hofft, dass Frau Holle ihre Betten im kommenden Winter wieder so tüchtig ausschüttelt wie im vergangenen Jahr. Sollte die Dame aber erschöpfungsbedingt nachlassen, bringt das am Katschberg niemanden ins Schwitzen: hier an der schneesicheren Kärntnerisch/Salzburgerischen Grenze sind nämlich sämtliche Pisten beschneibar.

schnee:sicher

750 moderne Schneelanzen stehen im gesamten Skigebiet wie die Zinnsoldaten zum Einsatz bereit und sparen gegenüber den herkömmlichen „Kanonen“ ein Drittel an Energie. Das ist der Katschberg-Beitrag zur aktuellen Diskussion um Klimawandel und Energieeffizienz. Mit den modernen Schneelanzen lassen sich 100% der gesamten Pistenflächen am Katschberg beschneien. Und zwar innerhalb kürzester Zeit: denn nach nur zwei Tagen maschineller Beschneiung können Skifahrer und Snowboarder am Katschberg ihre Schwünge ziehen.


breite:pisten

70 km Pisten – davon 10 km schwarz (schwer) und 10 km blau (leicht) markiert – stehen am Katschberg zum Wedeln und Carven zur Verfügung; getreu dem Motto: jedem Gast seine eigene Spur. 


schnell:erreichbar

Der Katschberg ist von allen Himmelsrichtungen über die A10, die Tauernautobahn, erreichbar. Einfach – von Kärnten kommend – bei Rennweg abfahren, dann sind es noch 5 km (5 Autominuten) zu einem der großen Parkplätze. Rund 60 Minuten dauert die Fahrt von Klagenfurt ins Skigebiet. Genauso lange übrigens von Salzburg. Wer aus der Mozartstadt anreist, nimmt die Abfahrt St. Michael und rückt dem Berg von der Nordseite zu Leibe. 


Silverjet im Anflug


Um 10 Millionen Euro wurde auf dessen Salzburger Seite der Silverjet2 errichtet, die  Bahn erspart die Auffahrt mit den bisherigen Schleppliften „Branntweiner- und Ainecklift“. Der letzte Bauabschnitt „Silverjet I“, eine Kabinenbahn für 8 Personen vom Tal bis zur Mittelsektion, ersetzte die alte Doppelsesselbahn, der Betrieb erfolgte rechtzeitig zum Saisonstart 2018/2019. 

 Wartezeiten dürfte es bei der Talstation in St. Margarethen dann wohl keine mehr geben, wie folgende Zahlen eindrucksvoll belegen: Während der alte Doppelsessellift 1.400 Skifahrer pro Stunde befördern konnte, sind es bei der neuen 8er Kabinenseilbahn 2.600 Personen. Auch das Lifttempo wurde gegenüber dem Sessellift aus dem Jahr 1996 gewaltig erhöht. Die Fahrtzeit reduziert sich von 10 Minuten auf die Hälfte. Hergestellt wurde Lift und Panoramakabinen (wiederum) von der österreichischen Firma Doppelmayr.

Neuer Kassenbereich


Bei der Talstation inklusive Kassenbereich bleibt ebenfalls kein Stein auf dem anderen. Eine Besonderheit stellt die Selbstbedienungszone dar, in der die zu Hause online bestellten Tickets bequem auszudrucken sind. Im Zuge des online-Kaufs erhält man einen QR-Code aufs Handy geschickt, der vom Lesegerät des Automaten bei der Talstation erkannt wird. Sofort werden dann die Karten ausgedruckt. Wer dennoch die persönliche Betreuung durch Mitarbeiter aus Fleisch und Blut bevorzugt, kann sich an einen der vier Kassenschalter wenden. 

 

Nie mehr Ski schleppen!


Neu ist zudem das ins Erdgeschoß der Talstation integrierte Skidepot mit 2er- bzw. 4er-Schränken, in denen je 2 Paar bzw. 4 Paar Schuhe und Ski sicher verwahrt werden können. Die Kästen sind zudem beheizt, sodass man beim nächsten Skiausflug in trockene und warme Skischuhe steigen kann. Von dem 450 m2 großen Depot gelangt man direkt in den Sportshop von Sport Rest; es könnte ja immerhin sein, dass irgendein wichtiges Ski-Accessoire zu Hause vergessen wurde. Oder aber man seine Skier nochmal perfekt auf die Pistenbedingungen einstellen lassen möchte. Ein professionelles Skiservice dauert fünf Minuten, währenddessen geht sich in der angeschlossenen Sportsbar ein Espresso oder frischer Fruchtsaft aus. 


Zweigeschoßig.

Einmalig dürften wohl die Rolltreppe sowie der Großraumaufzug vom Erdgeschoß (Kassenbereich, WC-Anlagen, Skidepot und Sportschau) zur Seilbahn im ersten Stock sein. Wer hingegen von der Piste kommt, fährt direkt „in“ den ersten Stock und damit zur Einstiegstelle des „Silverjet I“.

 

Auf zur A1!

Mit diesem Bauvorhaben wurde eines der letzten Nadelöhre am Aineck beseitigt. Die Fahrt vom Tal in St. Margarethen bis auf den Aineck-Gipfel verkürzt sich damit um 10 Minuten. 

 

Auszeichnungen.

Das Pistenvergnügen wird damit um eine Facette reicher umso mehr, als der Katschberg wieder den „Ski Area-Test“ gewonnen hat und mit dem „Internationalen Pistengütesiegel“ ausgezeichnet wurde. Damit nicht genug, wurde dem Grenzberg zwischen Kärnten und Salzburg das Prädikat „Beste Beschneiungsanlage “ verliehen.

 

keine warte:zeiten

16 Liftanlagen sorgen am Katschberg für den bequemen und vor allem schnellen Transport der Skifahrer in Richtung Gipfel. Mit dem Ausbau des Ainecks mit der zuletzt errichteten Gondelbahn Silverjet 1 wurde die Förderleistung der Bergbahnen Katschberg auf 28.460 Personen pro Stunde erhöht. Alle großen Liftanlagen sind als komfortable Sesselbahnen bzw. Kabinenbahnen ausgeführt: 

Lange Wartezeiten bei den Lift-Talstationen sind am Katschberg ein Fremdwort.


Alle Infos findest du unter Hier

die:A1 am Aineck

Die Assoziation der A1 mit der Westautobahn ist durchaus gewollt. Denn sie führt schnürlgerade vom Berggipfel hinunter ins Salzburgische – 6 lange Kilometer mit konstantem Gefälle. Und dieses konstante Gefälle ist der Grund, warum die A1 überhaupt gebaut wird: wer bisher vom Aineck ins Tal nach St. Margarethen fuhr, musste ein ewiglanges, recht unattraktives Flachstück überwinden, auf dem man auch beim Schussfahren nur wenig Tempo aufnehmen konnte. Die A1, die etwasweiter östlich gebaut wird, kommt gottlob ohne eine derartige „Bremspassage“ aus; ihr Gefälle ist absolut konstant und sie verläuft kerzengerade. Das gibt es kaum bei irgendeiner anderen Talabfahrt in Österreich. Das erste Drittel der A1 ist mit der bisherigen Abfahrt ident, ab dann folgt sie einer völlig neuen Trasse. 

 

Dirett:issima


 
Eine der anspruchsvollsten Pisten am Katschberg ist die „Direttissima“, die ihrem Namen alle Ehre macht, eine Neigung von 60 – 100 % aufweist und nicht zuletzt deshalb von den Einheimischen als „Kärntner Streif“ bezeichnet wird. Per Aineckbahn gelangt man zu ihrem Ausgangspunkt. Wer bei der Bergstation aber Angst vor der eigenen Courage bekommt, kann zunächst einmal die gemütlichere Talabfahrt wählen. Dann geht’s wieder zurück aufs Aineck und solcherart aufgewärmt sollte dem Bezwingen der „Direttissima“ nichts mehr im Wege stehen. Die „Direttissima“ gehört zu den mit 2.500 Metern längsten „schwarzen“ Abfahrten Österreichs. Auch zahlreiche Weltcupläufer, die den Katschberg bereits zu Trainingszwecken besucht haben, stellen der „Direttissima“ das beste Zeugnis aus.

 

Nacht:schilauf

Oft ist es geradezu unmöglich, das gesamte Ski-Angebot des Katschbergs zu nutzen. Wie gut, dass an Donnerstagen (19:00 bis 21:30 Uhr) auf der
Königswiesen-Piste auch nächtens skigefahren werden kann. Selbstverständlich behält die Tageskarte während des Nachtskilaufs ihre Gültigkeit. Damit das Vergnügen musikalisch angereichert wird, fetzen aus der Musikanlage heiße Rhythmen über die Piste. Und so mancher Pistenflitzer zieht seine Schwünge im Takt zur Musik in den Schnee. Übrigens: auch die beiden Apres Ski-Hütten bei der Bergstation der
 Königswiesenbahn sind an den Nachtskilaufabenden geöffnet.

 

Parkplatz:garantie

Am Katschberg garantiert man jedem Gast seinen Parkplatz selbst an  (durchschnittlichen) Spitzentagen. Das Abklappern der einzelnen Parkplätze gehört dank eines ausgeklügelten Leitsystems, das Auskunft darüber gibt, wo wie viele der insgesamt 3.000 Stellplätze frei sind, der Vergangenheit an. Und weil’s für viele ein bisserl mühsam ist, mit Skischuhen, Skiern und Stöcken bewaffnet zu Fuß zum nächstgelegenen Lift zu gehen, übernimmt der kostenlose Shuttle „Katschi-Express“ den Transport der Skifahrer ab Parkplatz. Wer von der Salzburger Seite kommt und sich die Autofahrt auf den Berg sparen will, kann sein Fahrzeug in St. Margarethen im Lungau stehen lassen und mit den dortigen Liften auf das Aineck fahren.

 

Katschis:Kinderwelt

Die kleinen Urlauber sind in Katschis Kinderwelt bestens aufgehoben, die zentral im Ort auf der Königswiese errichtet wurde. Der Mini-Jet-Lift befördert die Pistenflöhe nach oben und dann muss eine 300 m lange Abfahrt bewältigt werden. Katschi, das „Herz“ige Maskottchen des Skiberges, taucht in unterschiedlichen Aufmachungen als Kunststoff-Figur auf der Strecke immer wieder auf und belohnt die Nachwuchs-Sportler mit aufmunternden Sprüchen.


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