Welttag des Buches

9 Motivationstipps für kleine Lesemuffel

Das Lieblingsbuch ist schon etwas Zauberhaftes. Aber nicht jeder hat dafür etwas übrig.
Dein Kind will nicht lesen? Mit diesen 9 Tipps bringst du deinen Nachwuchs auf den Geschmack. 

1. Lesen ist sooooo schön!

Zeige deinem Kind, wie schön es ist zu lesen. Zelebriere das Lesen, erzähle deinem Nachwuchs, wie sehr du dich über ein neues Buch freust und was für einen Spaß du beim Lesen hast. Das macht neugierig auf Bücher.

2. Und was magst du so?

Manchmal will ein Kind nicht lesen, weil es noch kein Buch gefunden hat, das wirklich fesselt. Geht doch zusammen in die Buchhandlung oder in die Bibliothek und stöbert in den unterschiedlichen Abteilungen. Hat dein Kind eine Fernsehserie, die es gerne guckt? Vielleicht gibt es diese auch als Buch? Auch Comics oder Magazine sind ok. Hauptsache es ist altersgerecht und dein Kind findet es gut.

3. Je schneller umso besser

Will dein Kind nicht lesen, weil es ihm noch zu anstrengend und langweilig ist, lautet unser Tipp: Den Zeigefinger einsetzen. Um mehrere Buchstaben auf einmal erfassen zu können, kommt es nämlich auf die Augenbewegung an. Fährt dein Kind beim Lesen mit dem Zeigefinger unter den Zeilen entlang, lenkt das seinen Blick bewusst von Wort zu Wort und fördert seine Konzentration. Wer schnell lesen kann, hat dann auch mehr Spaß dabei.

4. Fortsetzung folgt...

Bei Serien endet eine Folge meist, wenn es richtig spannend wird. Ein schlauer Trick, den auch du nutzen kannst.
Wenn du deinem Kind etwas vorliest, dann stoppe an der spannendsten Stelle und lass das Buch aufgeklappt liegen. Mit Glück, möchte dein Kind unbedingt wissen, wie es weitergeht und schnappt sich selbst das Buch.

5. Dein Kind als Star der Geschichte

In personalisierten Bücher kannst du selbst die Figuren und Handlung bestimmen. Details wie Name, Aussehen, Hobbies oder Lieblingsessen sind frei wählbar. Auch Familie und Freunde können vorkommen. Damit gestaltet ihr das Buch gemeinsam. Für so ein Buch begeistert sich auch ein Kind, das eher nicht so gern lesen will.

6. Steter Tropfen höhlt den Stein

Gib deinem Kind im Alltag kleine Leseaufgaben. Du kannst deinem Kind z.B die Werbetafel oder Hinweisschilder lesen lassen. Damit es keinen Druck verspürt, frage ganz beiläufig: "Kannst du lesen, was da steht, ich sehe es nicht so gut?" Der Vorteil: Dein Kind hilft dir ohne sich belehrt zu fühlen.

7. Der Lieblings-Lese-Ort

Vielleicht fehlt deinem Kind noch der richtige Lese-Ort. Frage dein Kind, wo es am liebsten lesen würde. Fällt ihm nichts ein, dann probiert doch gemeinsam verschiedene Orte aus. Sei es in einer gemütlichen Leseecke, auf der Wiese in der Sonne oder mit der Taschenlampe unter der Bettdecke. Hauptsache deinem Kind gefällt es da.

8. EINE ANDERE SEITE DES BUCHES

eReader können ein Kind, das nicht lesen will, vielleicht umstimmen. Digitale Medien, wie Smartphone, Tablet usw., sind nicht nur für Kinder sehr reizvoll. Dein Kind kann ganze Romane in eReadern lesen oder auch Apps zum Lesenlernen nutzen.

9. Mein Kind will und will einfach nicht!

Dein Kind weigert sich weder zuhause, noch in der Schule zu lesen; Dann kläre das am besten mit dem Lehrer deines Kindes ab. Er kann dir weitere Tipps und auch seine Einschätzungen geben, ob es sich um kindliche Unlust oder tiefergehende Probleme, wie z.B eine Lese-Rechtschreib-Schwäche oder eine Lernblockade, handelt.

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