"War zu gesellig unterwegs."

Schlagholz & Primus im Doppel-Interview

"Wolfsberg gehört nicht zur Steiermark"

Nach neun Jahren Amtszeit hat Hans-Peter Schlagholz (SPÖ) das Bürgermeister- Amt von Wolfsberg an seinen bisherigen Stellvertreter Hannes Primus (SPÖ) übergeben. Der 44 Jährige ausgebildete Techniker übernimmt die drittgrößte Kärntner Stadt in einer schwierigen Phase.

Corona- bedingt werden den Lavanttalern geschätzte vier Millionen Euro in der Stadtkassa fehlen. Dennoch hat Primus, der sich als geselliger Bürgermeister der "gerne unter Leuten ist" bezeichnet, große Pläne. Wolfsberg soll ein neues Parkleit- System erhalten, die Müllentsorgung soll digitaler und somit modernisiert werden, die Innenstadt wie der Getreidemarkt weiter verschönert und das ländliche Wegenetz ausgebaut werden.

Im Gespräch mit Antenne- Programmchef Timm Bodner spricht Primus über seine Prioritäten bei knappem Budget, ein mögliches neues Stadion für den WAC und wie viel Party in ihm steckt. 

Vorgänger Hans- Peter Schlagholz meint im Rückblick auf 41 Jahre Gemeindepolitik teilweise zu gesellig zu gewesen sein, dass "manche in Klagenfurt glauben Wolfsberg gehöre zur Steiermark" und seinen Kritikern sagt er zum Abschied: "Was ist denn ihr Beitrag dieses Problem zu lösen?".

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