Ein Wald im Stadion

Wirst du ihn anschauen?

For Forest Opening


Am Sonntag den 08.09. hat das Kunstprojekt For Forest im Klagenfurter Stadion offiziell eröffnet. Bei der Eröffnungsfeier waren insgesamt rund 5.000 Personen dabei. 

Jeder Besucher wollte auch ein Selfie mit dem Wald machen. 

Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz erklärte nochmals, warum sie Klaus Littmann das Stadion zur Verfügung stellte. "Er öffnet mit seinen Interventionen in Städten einen neuen Diskursraum. Wir können uns hier als moderne und innovative Stadt präsentieren."

Mathiaschitz erinnerte daran, dass am 7. September vor zwölf Jahren das Stadion eröffnet wurde. "Dieses Mahnmal für den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur ist ein Aufschrei der Kunst, der traurige Aktualität beweist, während in Brasilien der Regenwald brennt."

Landeshauptmann Peter Kaiser sprach von einem "großartigen Kunstwerk. Kunst polarisiert, animiert zum Nachdenken. Mit dem Bekenntnis zur Freiheit der Kunst können wir nun eine Eröffnung feiern, die hier stattfindet, nicht in New York oder Paris. Das ist auch ein Bekenntnis für den Standort." Kaiser mahnte die "Enkelverantwortlichkeit ein, die Verantwortung für die Lebensgrundlage unserer Enkel. Uns geht es in allen Lebensbereichen besser, als vorangegangenen Generationen. Ich wünsche mir, dass dieser Satz auch in 100 Jahren noch so ausgesprochen werden kann. Dann hat For Forest seinen Zweck erfüllt."

Der Schweizer Künstler Klaus Littmann kam auf die Idee, Bäume in ein Stadion zu pflanzen, als er die Bleistiftzeichnung „Die ungebrochene Anziehungskraft der Natur“ des österreichischen Künstlers Max Peintner gesehen hat. „Wenn man als Zuschauer anstatt eines Fußballspiels ein rechteckiges Stück Wald in der emotional aufgeladenen Arena eines Stadions sieht, stößt dies Denkprozesse an,“ erklärt der Künstler.

Wer schaut's an?


Bis 27. Oktober 2019  wird das Kunstprojekt im Stadion bleiben - wirst du es dir ansehen?

Wirst du ihn anschauen gehen?

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